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Open Source: FreeDOS 1.1 erhält aktuelle Kernkomponenten

Nach mehr als sechs Jahren haben die Entwickler des freien DOS-Betriebssystems FreeDOS in ihrem Programm mit der Version 1.1 zahlreiche Kernanwendungen aktualisiert. Außerdem enthält FreeDOS neue Multiboot-Fähigkeiten.
/ Jörg Thoma
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FreeDOS 1.1 ist nach sechsjähriger Entwicklungszeit veröffentlicht worden. (Bild: FreeDOS/Golem.de)
FreeDOS 1.1 ist nach sechsjähriger Entwicklungszeit veröffentlicht worden. Bild: FreeDOS/Golem.de

In dem freien DOS-Betriebssystem FreeDOS(öffnet im neuen Fenster) 1.1 wurden zahlreiche Anwendungen auf den aktuellen Stand gebracht, darunter die Tastaturlayouts, die zahlreiche Korrekturen erhalten haben. Außerdem lässt sich FreeDOS 1.1 parallel zu MS-DOS oder Windows installieren, ohne dass Konfigurationsdateien überschrieben werden. Über ein beigelegtes Multiboot-Menü lassen sich sowohl parallel installierte ältere Windows-Versionen wie Windows 98 als auch Windows 2000 oder XP starten.

FreeDOS 1.1 kann auf FAT-Partitionen auch über die 8-GByte-Grenze hinaus installiert werden. Auch unterstützt der FreeDOS-Kernel FAT32-Partitionen. Ein UIDE-Treiber sorgt für einen beschleunigten Zugriff auf Festplatten. Mit der beigelegten Formatanwendung können Partitionen in NTFS umgewandelt werden. FreeDOS startet auch auf modernen Rechner.

Bislang fehlt noch die Live-Version des freien DOS-Nachbaus, FreeDOS lässt sich lediglich installieren. FreeDOS 1.1 enthält auch einen Bootdisk-Builder, mit dem eine startfähige Diskette erstellt werden kann.

Die Entwickler von FreeDOS begannen mit der Arbeit an einem freien DOS-Betriebssystem im Jahr 1994, als Microsoft mitteilte, MS-DOS nicht länger ausliefern und unterstützen zu wollen. Gedacht ist FreeDOS vor allem für Anwender, die noch DOS-Anwendungen einsetzen wollen. Mit der Bootdiskette lassen sich beispielsweise auch Bios-Updates installieren.

Es steht ein ISO-Image von FreeDOS 1.1 zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster). Die Software unterliegt den Bestimmungen der GPL und lässt damit auch Veränderungen am Quelltext zu.


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