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AVM: Fritzbox nicht anfällig für WPS-Schwachstelle

AVMs Fritzboxen sind nicht anfällig für die von Stefan Viehböck entdeckte Schwachstelle in Wi-Fi Protected Setup (WPS), teilt der Berliner Routerhersteller mit.
/ Jens Ihlenfeld
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Fritzbox aktiviert WPS nur auf Wunsch des Nutzers. (Bild: AVM)
Fritzbox aktiviert WPS nur auf Wunsch des Nutzers. Bild: AVM

Zwar liefert AVM seine Fritz!Box-Modelle mit Unterstützung für Wi-Fi Protected Setup (WPS) zur einfachen Einrichtung eines verschlüsselten WLAN aus, für die von Stefan Viehböck entdeckte Schwachstelle in WPS sollen die Router aber nicht anfällig sein, teilt AVM in einer kurzen Nachricht mit(öffnet im neuen Fenster) .

Für den Verbindungsaufbau zu einem anderen WLAN-Gerät muss WPS bei der Fritzbox durch den Anwender temporär aktiviert werden - entweder über die WPS-Taste oder die Benutzeroberfläche des WLAN-Routers. Danach ist WPS für zwei Minuten aktiv, in denen ein neues Gerät mittels WPS eingerichtet werden kann. Zudem wird WPS nach einem erfolgreichen Verbindungsaufbau automatisch wieder deaktiviert. Versuchen mehrere Geräte gleichzeitig, eine WPS-Verbindung aufzubauen, wird WPS sofort deaktiviert.

Der von Viehböck beschriebene und im Open-Source-Werkzeug Reaver von Tactical Network Solutions umgesetzte Brute-Force-Angriff mittels WPS dauert im Durchschnitt vier bis zehn Stunden, so dass ein erfolgreicher Angriff innerhalb von zwei Minuten unwahrscheinlich ist.


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