Apple: Künftige iPads vermutlich mit Igzo-LCDs

Apple setzt in künftigen mobilen Geräten auf die LCD-Technologie Igzo (Indium Gallium Zinc Oxide). Das berichtet die taiwanische Branchenzeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Apple-Zulieferer. Neue Panels des japanischen Herstellers Hitachi sollen mit der Igzo-Technologie eine höhere Auflösung erreichen.
Nach Angaben von Displayherstellern(öffnet im neuen Fenster) kann die Igzo-Technik für LCD- und OLED-Displays verwendet werden und ersetzt die Siliziumschicht. Igzo hat eine Elektronenbeweglichkeit, welche erheblich höher ist als bei herkömmlichen Materialien, so dass die Reaktionsgeschwindigkeit des Displays schneller wird. Zudem nimmt ein Igzo-Display mit 10-Zoll-Durchmesser laut Angaben von Sharp bis zu einem Drittel weniger Leistung auf.
Sharp hat einige seiner Fabriken für großformatige Panels auf kleinere Größen für Smartphones und Tablets umgestellt, um Apple in ausreichenden Stückzahlen beliefern zu können, hat die Digitimes weiter erfahren. Die Produktion von Igzo-Displays ist wegen der hohen Ausschussraten noch sehr kostspielig. Sharp beginnt nach einem Bericht der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei noch 2011 mit der Massenproduktion von Igzo-LCDs.
Laut einem weiteren Bericht der Digitimes(öffnet im neuen Fenster) aus Branchenkreisen sollen neue iPads bereits Ende Januar 2012 vorgestellt werden. Das Display in den Geräten soll eine Auflösung von 1.536 x 2.048 Pixeln bieten. Im iPad 2 beträgt die Displayauflösung 1.024 x 768 Pixel. Auch die Lichtstärke des Displays sei verstärkt worden. Neben Sharp sollen auch Samsung Electronics und LG Display einen Teil der Displayaufträge erhalten haben. Samsung fertige auch den A6-Prozessor in künftigen iPads. Der Akku in den neuen iPads kommt von Simplo Technology und Dynapack International Technology.



