Viacom vs. Harmonix: Millionenstreit um Rock Band eskaliert

Einen Nachschlag in Höhe von 383 Millionen US-Dollar hat ein Gericht den Machern des Musikspiels Rock Band zugesprochen. Zahlen soll der Medienkonzern Viacom.

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Rock Band: The Beatles
Rock Band: The Beatles (Bild: Golem.de)

Die Eigentümer des Medienkonzerns Viacom dürften auch heute noch den Tag verfluchen, an dem sie den Einstieg in den Markt der Musikspiele beschlossen haben. Zwar hatte sich Viacom 2010 mit dem Verkauf des Entwicklerstudios Harmonix für symbolische 50 US-Dollar an Investoren von dem Genre verabschiedet. Jetzt muss der Konzern aber nach einem Gerichtsbeschluss trotzdem 383 Millionen US-Dollar an die früheren Besitzer von Harmonix überweisen, so die LA Times. Dabei geht es um die Bewertung älterer Lizenzrechte und Firmenanteile. Viacom hatte 2006 rund 175 Millionen US-Dollar für Harmonix bezahlt, 2007 weitere 150 Millionen US-Dollar nachgelegt, aber dann weitere Zahlungen eingestellt. Viacom hat bereits Rechtsmittel gegen den jetzt ergangenen Beschluss eingelegt.

Im Kern der Auseinandersetzung geht es um die Musikspielmarke Rock Band, die zwischen 2005 und 2008 gemeinsam mit dem noch erfolgreicheren - inzwischen eingestellten - Guitar Hero riesige Umsätze generierte. Richtig gelohnt hat sich das wegen der teuer zu produzierenden Plastikinstrumente wohl nicht, denn als die in allen Kinder- und Wohnzimmern lagen und die Publisher nur noch Musik und Software hätten zuliefern müssen, hatte die Kundschaft die Lust verloren und der Boom war auch schon wieder vorbei.

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