Volle Lager: Intel plant spontane Preissenkungen für Sandy Bridge

Wegen schwacher Nachfrage am PC-Markt durch die Festplattenkrise erwägt Intel, die Preise für seine CPUs außerplanmäßig zu senken. Taiwanischen Berichten zufolge sollen die Abschläge 10 bis 15 Prozent betragen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wafer mit Sandy-Bridge-CPUs
Wafer mit Sandy-Bridge-CPUs (Bild: Intel)

Von Notebookherstellern will Digitimes erfahren haben, dass Intel seine Prozessoren bald billiger anbieten will. Betroffen sein sollen davon CPUs der Serie Core-i-2000 (Sandy Bridge), genauer: die Linien Core i3 und i5. Die teuren Prozessoren der Linie Core i7, die es für Notebooks mit zwei oder vier Kernen gibt, sollen gleichteuer bleiben.

Stellenmarkt
  1. Anforderungsmanager / Product Support im Bereich IT - Produkt Nelos (m/w/d)
    L-Bank, Karlsruhe
  2. IT-Projektleiter (m/w/d) als Enterprise Architecture Manager mit Fokus IT-Security
    Gasunie Deutschland Transport Services GmbH, Hannover
Detailsuche

Die Preissenkungen sollen außerhalb der turnusmäßigen Abschläge erfolgen. Traditionell senkt Intel seine Preise mindestens einmal im Jahr, typischerweise zu einem Termin in der Nähe des Schulanfangs in den USA. Andere Preissenkungen richten sich meist nach neuen Intel-Produkten oder der Konkurrenz von AMD.

Diesmal sollen volle Lager bei Intel der Grund sein. Das Unternehmen hatte vor kurzem eine Gewinnwarnung veröffentlicht - rund eine Milliarde US-Dollar weniger Umsatz als befürchtet sollen es im laufenden Quartal werden. Das liegt Intel zufolge an einer schwachen Nachfrage nach Prozessoren von PC-Herstellern, weil diese durch die anhaltend knappen Festplatten weniger Rechner bauen können.

Digitimes zufolge will Intel diese Nachfrage nun wieder ankurbeln, indem die CPUs den PC-Herstellern billiger überlassen werden. Der Chiphersteller könnte so einen Teil der durch die gestiegenen Festplattenpreise erhöhten Materialkosten für Notebooks wieder auffangen.

Raus mit Sandy Bridge, bevor Ivy Bridge kommt

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Zudem steht für April 2012 auch die Markteinführung von Intels neuer Architektur Ivy Bridge bevor, diese CPUs mit 22-Nanometer-Technik sollen als Core-i-3000 erscheinen. Zwar überlappen sich Intels Produktreihen bei den Standard-CPUs meist um mehrere Monate, die älteren Modelle können aber nur noch zu dann noch niedrigeren Preisen verkauft werden. Also gilt es, die nun aufgelaufenen Lagerbestände möglichst schnell loszuwerden, weil die Verluste nach der Vorstellung von Ivy Bridge noch größer werden könnten.

Einen Termin für die Preissenkungen nannte Digitimes nicht. Der Beginn der US-Messe CES in der zweiten Januarwoche 2012 wäre dafür aber ein naheliegendes Datum.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Edgar_Wibeau 24. Dez 2011

Dein erster Absatz stimmt, man kann einen Plan spontan ändern (also eigentlich verwerfen...

cuthbert 23. Dez 2011

So wie ich das jetzt gelesen habe, geht es erst mal vor allem um die mobilen Ableger. Und...

Lala Satalin... 22. Dez 2011

Nicht doch, nicht so engstirnig. Das würde bedeuten, dass du erstmal extrem veraltete...

madMatt 22. Dez 2011

War der Satz so gewollt? "Zwar überlappen sich Intels Produkreihen bei den Standard-CPUs...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Astro
Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar

Astro heißt der erste Roboter von Amazon. Es ist eine Art rollender Echo Show mit Schwerpunkt auf Videoüberwachung.

Astro: Amazons erster Roboter kostet 1.500 US-Dollar
Artikel
  1. Amazon Alexa: Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt
    Amazon Alexa
    Neuer Echo Show mit Personenerkennung wird aufgehängt

    Amazon erfindet den Echo Show neu: Der Echo Show 15 hat ein besonders großes Display und kann Personen erkennen.

  2. Cupra Urban Rebel: VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an
    Cupra Urban Rebel
    VW-Tochter kündigt Elektrorenner für 25.000 Euro an

    Autobauer Cupra bringt mit dem Urban Rebel ein günstiges Elektroauto für all jene auf den Markt, denen der ID.Life von VW zu langweilig ist.

  3. Blink Video Doorbell: Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor
    Blink Video Doorbell
    Amazon stellt Videotürklingel für 60 Euro vor

    Amazon hat eine Videotürklingel unter dem Blink-Label vorgestellt. Sie soll vor allem mit einem günstigen Preis überzeugen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Aktion: Win 10-Laptop oder PC kaufen, kostenloses Upgrade auf Win 11 erhalten • Bosch Professional & PC-Spiele von EA günstiger • Nur noch heute: PS5-Gewinnspiel • Alternate (u. a. Asus TUF Gaming-Monitor 23,8" FHD 165Hz 179,90€) • 6 UHDs kaufen, nur 4 bezahlen [Werbung]
    •  /