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Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Bild: Brian Snyder/Reuters)

Facebook will daran arbeiten, mehr Daten herauszugeben

Doch die Datenschutzbehörde kommt zu einem anderen Schluss als Schrems. Er und seine Mitstreiter bei "Europe versus Facebook" zeigen sich in einer ersten Reaktion zwar überglücklich, doch streng genommen kommt ihnen Facebook nur ein wenig entgegen. Die DPC gibt sich zum Beispiel damit zufrieden, dass Facebook daran arbeiten will, auf Anfrage der Nutzer mehr Daten herauszugeben als bisher. Zu wenig Daten aber waren es nach Ansicht der DPC offenbar nicht.

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Solche Aussagen ziehen sich durch den gesamten Bericht, die DPC zeigt sich sehr liberal. So will sie Facebook nicht darüber belehren, ob Opt-in-Funktionen in den Privatsphäre-Einstellungen besser wären als die bisherige Praxis, zunächst einmal fast alles zu aktivieren, also bestenfalls ein Opt-out anzubieten. Facebook möge das einfach "überdenken".

Auch Werbeformen wie die "gesponserten Meldungen", in denen Facebook-Mitglieder neben Firmenlogos auftauchen, will die DPC nicht stoppen. Sie verlangt lediglich, dass Facebook seinen Nutzern besser erklärt, was da mit ihrem Namen und ihren Fotos passiert.

Eine ganze Reihe solcher eher kosmetischer Änderungen will Facebook in den nächsten Monaten umsetzen:

  • Die Privatsphäre-Einstellungen und Datenschutzrichtlinien sollen einfacher und deutlicher sichtbar gemacht werden,
  • Daten, die von ausgeloggten Nutzern sowie von Nichtmitgliedern über den "Gefällt-mir"-Button gesammelt werden, sollen nach zehn Tagen anonymisiert und nach 90 Tagen gelöscht werden; von eingeloggten Nutzern sollen solche Daten nach 90 Tagen anonymisiert werden,
  • ein Hinweis, dass jemand einen Nutzer auf einem Foto markiert hat, soll auffälliger und öfter eingeblendet werden,
  • der Zugang von Facebook-Mitarbeitern zu Nutzerdaten soll strenger geregelt werden,
  • Profile sollen 40 Tage nach einem entsprechenden Antrag vollständig und unwiederbringlich gelöscht sein - daran arbeitet Facebook nach eigener Aussage zumindest.

Facebook zeigte sich entsprechend "erfreut, dass der Report klarstellt, dass sich Facebook an die europäischen Datenschutzprinzipien hält und dem irischen Gesetz entspricht. Selbstverständlich hebt der Bericht auch einige Bereiche hervor, in denen wir uns noch verbessern und mit Best Practices vorangehen können - aber diese Empfehlungen basieren auf bereits bestehendem Datenschutz und Regelkonformität." Facebook erklärte sich einverstanden, dass der gesamte Bericht veröffentlicht wird.

Im Juli 2012 will die Behörde untersuchen, inwieweit Facebook die versprochenen Änderungen umgesetzt hat.

Der Artikel erschien zuerst bei Zeit Online

 Nutzerdaten: Irischer Datenschützer entlastet Facebook

eye home zur Startseite
Oldschooler 22. Dez 2011

Für die FB-User, die sich dann weigern den "Like"-Button zu drücken, zeigt Facebook eben...

JeanClaudeBaktiste 22. Dez 2011

köfferchen > geld.

Charles Marlow 22. Dez 2011

Wo Kapitalinteressen anstehen, muss das Gemeinwohl immer zurückstecken. Und mit der...


Phrixos-IT SEO Hard- Software PC-Probleme Internet / 22. Dez 2011



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