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2012: Das Jahr der Quadcore-Tablets?

Was im nächsten Jahr kommt, steht im Zeichen der Ziffer 4. Android 4.0 wird sich bei neuen High-End-Produkten durchsetzen, und statt zwei Kernen haben immer mehr Tablets vier. Diese Tablets bleiben hochpreisig, sind aber auch entsprechend gut ausgestattet. Im Falle von Nvidias Kal-El alias Tegra 3 kann der Anwender theoretisch hochwertige Grafik bei Spielen erwarten. Ob der fragmentierte Android-Markt allerdings Entwickler wie Chair/Epic Games anzieht, bleibt abzuwarten. Hier dominiert noch immer das iPad, wo es grafische Höchstleistungen wie etwa in Infinity Blade 2 zu sehen gibt.

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Nvidia versucht gegenzusteuern und hat 2011 bereits verstärkt seine Tegra-Zone-App vermarktet. Der Grund: Android-Nutzer können somit immerhin Spieletitel finden, die den Grafikkern von Tegra-Chips halbwegs ausnutzen. Die Auswahl ist aber noch mickrig. Nvidia muss sich sehr anstrengen, um Spieleentwickler auf die Android-Plattform zu bringen. Nvidias Kal-El mit seinen 4+1-Kernen ist dabei nicht einmal der einzige SoC-Lieferant. SoC mit vier Kernen gibt es auch von Qualcomm (APQ8064) oder Texas Instruments (OMAP4470).

Ein Wettrüsten gibt es auch bei den Grafikeinheiten. Neben Nvidia sind Imagination Technologies (SGX543MP4+) und ARMs Mali-T658 interessant, die ebenfalls deutliche Leistungssteigerungen bei ihren Rechenwerken schaffen wollen. Letztendlich machen die Tablets gerade eine ähnliche Entwicklung durch wie PCs in den vergangenen Jahrzehnten.

Und auch Apple wird wohl nicht tatenlos zusehen und die iOS-Plattform weiter fragmentieren. Ein neues iPad mit vier Kernen und schneller Grafikeinheit gilt als wahrscheinlich. Der Prozessor wäre auch eine gute Voraussetzung für ein Retina-iPad-Display mit einer in beiden Dimensionen verdoppelten und damit effektiv vervierfachten Auflösung. Schon im März könnte es so weit sein, wenn sich aktuelle Informationen aus den Märkten bewahrheiten.

Es stellt sich zwangsläufig die Frage: Wozu eigentlich so viele Kerne? Moderne und gleichzeitig leichte Notebooks haben nur zwei, Tablets dagegen vier und mehr. Die Antwort ist: Die typischen Prozessoren von Tablets sind an sich nicht so leistungsfähig, auch wenn teils mit GHz-Zahlen geworben wird, die mit einer 2 beginnen. Gerade bei rechenintensiven Aufgaben kann ein Tablet durch vier Kerne profitieren.

Mitunter wird die Arbeit aber auch einfach aufgeteilt. Ein gutes Beispiel ist Nvidias fünfter Kern im Tegra 3. Dieser wird nur verwendet, wenn nichts oder wenig zu tun ist und damit wird die Stärke moderner ARM-SoCs besonders gut ausgespielt: Sie sparen Strom. Auch der OMAP4470 arbeitet so. Zwei der Kerne sind fürs Stromsparen designt worden. In der Werbung wird das dann als Quadcore dargestellt. In der Praxis wechselt das Tablet hingegen einfach nur von einem Dual-Core-Prozessor zum nächsten, je nach Anforderung.

Auffallend ist, dass beispielsweise Texas Instruments schon im Juni 2011 angekündigt hat, dass Auflösungen von 2.048 x 1.536 Pixeln mit dem neuen Grafikkern angesteuert werden können. Ein 30-Zoll-Tablet wird damit wohl kaum realisiert und für den Full-HD-Fernseher ist es zu viel. Hoch-DPI-Displays werden 2012 wohl Realität werden und damit werden einzelne Pixel nur noch für ITler mit Adleraugen (oder Lupe) auf Tablets erkennbar sein.

 Eine Zukunft für Billigtablets?Fazit und Ausblick 
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linuxuser1 30. Dez 2011

Öhm, beim iPad sind auf der Tastatur "Zurück", "Weiter" und "Automatisch ausfüllen...

Cohaagen 30. Dez 2011

PKWs sind auch nur Lifestylespielzeuge: mit denen kann man weder eine Schrankwand, ein...

dome1994 28. Dez 2011

hab nen Acer Iconia Tab W500 mit Lüfter und nem AMDC-50 1GHz die Performance ist echt...

Cohaagen 28. Dez 2011

... mit allen wichtigen Verknüpfungen zu den ursprünglichen Artikeln. Für Leute, die sich...

Crass Spektakel 28. Dez 2011

Heute habe ich mein testweise vorliegendes 40 Euro (*1) Tablet weitergeschickt: Alle Test...


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