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Fazit und Ausblick

Tablets sind integraler Bestandteil des technisierten Haushalts geworden. Nach dem Desktopcomputer, der zunehmend vom Laptop und Netbook verdrängt oder ergänzt wird, und der Entwicklung vom einfachen Handy zum Smartphone ist das Tablet als Geräteklasse zwischen dem Telefon und dem Rechner positioniert. Ein Gerät, das sich für die Couch eignet und ohne Booten auch unterwegs sofort einsatzbereit ist.

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Die Tablets werden das digitale Leben damit auch in Zukunft bestimmen. Allerdings wird es eine Auslese geben. Chancenlos bleibt wohl RIMs QNX-basiertes Playbook OS. WebOS wird es als Open-Source-Alternative schwer haben. Die Hardwarehersteller haben gerade erst erfahren, dass HP WebOS als quelloffene Software anbieten wird. Sie müssen erst abwägen, ob sich die Entwicklung von Hardware lohnt; ein Prozess, der weit in das Jahr 2012 reichen könnte. Zu hoffen wäre es, denn das Potenzial beim Betriebssystem WebOS ist mit seinem ausgereiften Bedienkonzept da.

Hauptproblem bleibt wohl im kommenden Jahr der Preis. Schon 2011 hat es kaum ein Hersteller geschafft, Apple preislich deutlich zu unterbieten, ohne dabei an Qualität einzubüßen. HP hat mit seinem Touchpad versucht, bei gleichen Preisen zu punkten. Um eine neue Plattform durchzusetzen, muss anscheinend, wie bei Spielekonsolen, die Hardware subventioniert werden. Das zeigte HPs später Erfolg beim Abverkauf der Touchpads, von dem nur gut informierte Nutzer wussten und der dennoch reichte, um im dritten Quartal 2011 fünf Prozent Marktanteil und damit Platz 3 zu erreichen. Bei Android funktioniert das aber auch ohne Preisabschlag. Samsung hat genug Interesse geweckt und überzeugt vor allem die Fraktion, die wegen der Restriktionen schlicht kein iPad will und deshalb bereit ist, mehr zu zahlen. Vor allem ist Android aber auch vielfältig: Asus und Acer haben interessante Tastaturkonzepte und Sony hat ein Klapptablet. Bei Letzterem ist aber wieder der Preis ein Problem. 600 Euro für Minimalausstattung mit 4 GByte Speicher ist einfach zu viel.

Spannend wird es, wenn Microsoft versucht, mit Windows 8 den Markt der Tablets zu erobern. Windows 8 funktioniert auf ARM-Prozessoren, die energiehungrigen x86-Prozessoren braucht Microsoft dann nicht mehr. Allerdings wird auch nur neue Software funktionieren. Dass Microsofts Marktmacht ausreicht, darf zumindest bezweifelt werden. Schließlich muss für ein Windows-8-Tablet neue Software entwickelt werden, wenn diese auf den ARM-Versionen des Systems arbeiten soll und nicht nur auf einem Windows-Gerät mit x86er-CPU.

Wenig Zweifel sind wohl beim iPad der nächsten Generation angebracht. Die Nutzerbasis ist mittlerweile so groß geworden, dass sich die Geräte auf jeden Fall verkaufen werden. Allenfalls eine gewisse Sättigung wird sich wohl bemerkbar werden, es sei denn, Käufer des iPads der ersten Generation bekommen einen Wechselgrund. Beim iPhone ist es Apple bisher immer gelungen, Nutzer der vorletzten Gerätegeneration und Neulinge zugleich anzusprechen. Der Erfolg des iPads bleibt damit ein Problem für die Konkurrenz, da Apple den Komponentenmarkt langfristig bindet. Die Konkurrenten müssen zusehen, wie sie ihren Anteil in der Versorgungskette sichern und trotzdem preislich attraktiv bleiben.

Der Übersicht wegen listen wir noch einmal alle Tablets auf, die wir in diesem Jahr getestet haben:

 2012: Das Jahr der Quadcore-Tablets?
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linuxuser1 30. Dez 2011

Öhm, beim iPad sind auf der Tastatur "Zurück", "Weiter" und "Automatisch ausfüllen...

Cohaagen 30. Dez 2011

PKWs sind auch nur Lifestylespielzeuge: mit denen kann man weder eine Schrankwand, ein...

dome1994 28. Dez 2011

hab nen Acer Iconia Tab W500 mit Lüfter und nem AMDC-50 1GHz die Performance ist echt...

Cohaagen 28. Dez 2011

... mit allen wichtigen Verknüpfungen zu den ursprünglichen Artikeln. Für Leute, die sich...

Crass Spektakel 28. Dez 2011

Heute habe ich mein testweise vorliegendes 40 Euro (*1) Tablet weitergeschickt: Alle Test...


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