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Das Smartphone weiß, was du denkst

Was denkt das Gegenüber gerade? Es ist schwer zu sagen, was im Kopf eines Menschen vorgeht. Forscher sind aber dabei, die Gedanken zu lesen und zu entschlüsseln.

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Das ist bereits heute keine Science-Fiction mehr: Forscher an der Universität im schweizerischen Lausanne etwa entwickeln zusammen mit dem japanischen Autohersteller Nissan eine Gehirn-Computer-Schnittstelle für Autofahrer: Das System erkennt die Absicht eines Fahrers, ein Manöver, etwa eine Notbremsung durchzuführen, und kann es früher einleiten. Forscher in Berlin und Braunschweig können über solche Datenkappen Autos steuern. US-Forschern ist es sogar schon gelungen, mit Hilfe von funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI) ein Bild, das ein Mensch gesehen hat, durch die Veränderungen im Blutfluss der für das Sehen zuständigen Hirnareale zumindest rudimentär zu rekonstruieren.

Anwendungen gibt es viele - in der Medizin ebenso wie in der Spieleindustrie. IBM-Entwickler arbeiten aber auch an Anwendungen für den Alltag. So könnte es ausreichen, daran zu denken, eine bestimmte Person anzurufen, und das Smartphone stellt die Verbindungen her. In fünf Jahren sollen erste einfache Anwendungen, die eine Verbindung zwischen Gehirn und einem Gerät herstellen, verfügbar sein.

Internet für alle

Dank mobiler Endgeräte, die immer weniger kosten, wird es in fünf Jahren praktisch keinen Digital Divide mehr geben: Dann soll es weltweit etwa 5,6 Milliarden solcher Geräte geben, was bedeutet, dass 80 Prozent der Weltbevölkerung dann Zugang zum Internet haben. Auch Menschen, die nicht lesen und schreiben können, sollen dann das Internet nutzen: Sprachein- und -ausgabesysteme sollen ihnen das ermöglichen.

Der Zugang zu digitalen Informationen soll vor allem in weniger entwickelten Ländern dazu führen, dass die Menschen bessere Geschäfte machen können und sich die medizinische Versorgung verbessert.

Spam ade

Davon träumen Internetnutzer: Keine sinnlosen Mails füllen mehr den elektronischen Briefkasten. Stattdessen bekommen die Nutzer nur noch relevante Mails zu sehen. Genau das sagt IBM für das Jahr 2016 voraus: Dann seien die Spamfilter und Agentenprogramme so gut, dass sie Nachrichten und Informationen vorsortieren.

So soll die Software beispielsweise erkennen, wann die Lieblingsband in der Nähe gastiert und eine Eintrittskarte reservieren. Oder sie plant eine Reiseroute um, wenn laut Wettervorsage für die eigentlich gewählte Strecke schlechte Konditionen wie etwa Sturm herrschen sollen.

Ob die Vorhersagen, die IBM-Vordenker im Blog A Smarter Planet gemacht haben, eintreffen? Im Jahr 2016 werden wir es sehen. IBM veröffentlicht seit 2006 jeweils zum Jahresende die Prognose "Five-in-Five" - wenn auch, wie das Unternehmen selbst zugibt, oft zugespitzt. Die Prognosen beziehen Entwicklungen des Marktes, gesellschaftliche Trends sowie die Arbeiten in den eigenen Entwicklungsabteilungen mit ein.

 Trends für 2016: Bei Gedanken Anruf
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highbrain 02. Jan 2012

Zumindest die Gedankensteuerung haben wir schon, das Epoc Headset wurde von IBM und...

Manekineko 23. Dez 2011

Da bekommt man ja Kopfschmerzen ;) Richtig ist weiter oben ja, dass der Wirkungsgrad der...

Cotterpin 23. Dez 2011

Dann muss es eben doch Blut/Speichel oder derartiges sein, sicher kann einem das...

ichbert 22. Dez 2011

Garnicht...irgend eine Unterschicht muss die Dinger ja günstig bauen.

dfm 20. Dez 2011

"Auch Menschen, die nicht lesen und schreiben können, sollen dann das Internet nutzen...


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