Twitter: Saudischer Prinz investiert 300 Millionen US-Dollar

Dem saudischen Prinzen Alwaleed gehören jetzt 3,6 Prozent an Twitter. Alwaleed hatte mehrere Monate verhandelt, um diese Anteile zu bekommen.

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Prinz Alwaleed Ibn Talal
Prinz Alwaleed Ibn Talal (Bild: Kingdom Holding Company)

Der saudische Prinz Alwaleed Ibn Talal investiert 300 Millionen US-Dollar in den Mikrobloggingdienst Twitter. Das gab die Kingdom Holding Company (KHC), das Investmentunternehmen von Prinz Alwaleed, bekannt. Twitter, zu dessen Investoren bereits verschiedene Investmentkonzerne gehören, wurde im Oktober 2011 mit 8,4 Milliarden US-Dollar bewertet. Damit hätte Prinz Alwaleed, der ein Neffe des saudischen Königs Abdulla ist, einen Anteil von 3,6 Prozent an Twitter erworben. Prinz Alwaleeds Vermögen wird auf 21 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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Alwaleed sagte: "Unsere Investition in Twitter bekräftigt unsere Kompetenz, Möglichkeiten für Investitionen in vielversprechende, wachstumsstarke Unternehmen mit weltweitem Einfluss zu erkennen." Diese Investition sei das Ergebnis von mehrmonatigen Verhandlungen und einer umfassenden Due-Diligence-Prüfung und stelle eine strategische Beteiligung an Twitter dar, erklärte Kingdom Holding Company. "Soziale Medien werden die Medienlandschaft in den kommenden Jahren fundamental verändern."

Anfang 2011 hatte Twitter 200 Millionen US-Dollar von Venture-Kapitalgebern erhalten, zu denen Kleiner Perkins Caufield & Byers gehörte. Zu der Zeit war die Firma 3,7 Milliarden US-Dollar wert. Einige Monate später beteiligte sich der russische Investmentkonzern DST Global mit rund 800 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen.

Die Twitter-Betreiber wollen keinen Börsengang, bevor sie nicht ein tragfähiges Modell für das Onlinewerbegeschäft entwickelt haben. Firmenchef Dick Costolo baute schrittweise sein Sales-Team auf und hielt den Anzeigenplatz begrenzt, um "sicherzustellen, dass wir alles richtig machen", sagte Costolo. Werbung liefert Twitter als "Promoted Tweet" aus. Costolo hat mehrere Beschäftigte von Facebook und aus dem Medienkonzern News Corporation abgeworben.

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