RIM: Blackberry-Verkaufszahlen brechen weiter ein

RIM wird im laufenden Quartal einige Millionen Smartphones weniger verkaufen. Co-Firmenchef Jim Balsillie sagte, ihm sei bewusst, dass Ziele verfehlt wurden. Er und Co-Chef Mike Lazaridis arbeiten nun für ein symbolisches Gehalt von 1 US-Dollar im Jahr.

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RIMs CO-CEO Mike Lazaridis
RIMs CO-CEO Mike Lazaridis (Bild: Getty Images)

Research In Motion hat in seinem dritten Finanzquartal einen Gewinnrückgang um 71 Prozent auf 265 Millionen US-Dollar (51 Cent pro Aktie) verzeichnet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte der kanadische Konzern noch 911 Millionen US-Dollar (1,74 US-Dollar pro Aktie). Der Umsatz fiel um 6 Prozent auf 5,5 Milliarden US-Dollar.

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Research In Motion senkte den Ausblick für den Blackberry-Absatz im laufenden vierten Finanzquartal von 14,9 Millionen im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 11 Millionen bis 12 Millionen. Im dritten Finanzquartal, das am 26. November 2011 abgeschlossen wurde, lieferte Research In Motion noch 14,1 Millionen Blackberrys aus.

"In den letzten Quartalen zeigte das Unternehmen Anstrengungen wie noch niemals zuvor in seiner jüngsten Geschichte", erklärte Co-Firmenchef Jim Balsillie in der Telefonkonferenz mit Analysten. "Uns ist bewusst, dass unsere Aktionäre meinen, dass wir Ziele verfehlt haben." Die beiden Konzernführer Balsillie und Mike Lazaridis erklärten in einer symbolischen Geste, dass sie ihr Jahresgehalt auf 1 US-Dollar reduziert hätten.

Research In Motion setzte seine Serie von Verschiebungen, Misserfolgen, Pannen und Skandalen gestern fort. Lazaridis erklärte, dass frühestens Ende 2012 das erste Smartphone mit Blackberry OS 10 auf den Markt kommen werde. Research In Motion hatte 2011 mehrere Gewinnwarnungen veröffentlicht, Produktstarts verschoben und im Oktober drei Tage gebraucht, um einen Netzwerkausfall zu beheben. Der Start des Playbooks war ein Misserfolg. Zwei leitende RIM-Manager betranken sich auf einem Flug derart, dass die Maschine wegen ihres rowdyhaften Verhaltens umkehren musste. In Indonesien, einem für Research In Motion sehr wichtigen Landesmarkt, ermittelt die Polizei wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen bei einem öffentlichen Produktstart, bei dem es viele Verletzte gab.

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