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Cookies: Datenschützer bestehen auf Opt-In

In der Frage, wie verhaltensbezogene Werbung datenschutzkonform umgesetzt werden kann, bestehen die europäischen Datenschützer weiter auf ein Opt-In-Verfahren. Demnach darf ein Tracking-Cookie nur gesetzt werden, nachdem ein Nutzer diesem speziellen Cookie explizit zugestimmt hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Streit um Cookies geht weiter.
Streit um Cookies geht weiter. (Bild: youronlinechoices.com)

Websitebetreiber müssen einen Nutzer fragen, bevor sie bei ihm einen Cookie platzieren, sagt die Artikel-29-Datenschutzgruppe. Das Beratungsgremium der Europäischen Kommission fordert, dass dies beispielsweise per Popup oder über ein Banner im Kopf der Seite umgesetzt wird. Alternativ könne auch eine Vorschaltseite verwendet werden, die vor das eigentliche Angebot geschaltet ist, erklären die Datenschützer. Ausschließlich das Setzen von Cookies, die für den Betrieb von Webangeboten zwingend notwendig sind, sei ungefragt erlaubt.

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Das gelte selbst dann, wenn diese ein Tracking ermöglichen, geht aus einer Stellungnahme der Datenschützer hervor. Ungefragt gesetzt werden dürfen demnach Login-Cookies, anhand derer ein Nutzer im Verlaufe der Nutzung wiedererkannt wird. Auch Cookies mit Referenzen auf Warenkörbe von Onlineshops dürfen ungefragt platziert werden. Selbst Sicherheitscookies mit eindeutigen IDs dürfen gesetzt werden, wenn sie dazu bestimmt sind, einen wiederkehrenden Nutzer zu erkennen, so dass bei fehlendem Cookie - beispielsweise bei der Anmeldung über ein anderes Gerät - besondere Sicherheitsabfragen vorgenommen werden können.

Pauschales Opt-In nicht akzeptabel

In allen anderen Fällen aber müssen Nutzer nach Ansicht der Datenschutzgruppe über das Setzen eines Cookies vorab informiert werden und diesem zustimmen. Der von Browserherstellern vorgeschlagene Weg eines Do-Not-Track-Headers stellt die Datenschützer nur bedingt zufrieden. Zum einen dürfe bei Nutzern, deren Browser diese Möglichkeit nicht bieten, nicht automatisch eine Zustimmung angenommen werden. Zum anderen müsse die Zustimmung mit konkreten Informationen zum jeweiligen Anbieter versehen werden und das Setzen von Cookies müsse für jeden Anbieter einzeln vom Nutzer freigeschaltet werden. Ein pauschales Opt-In sei nicht akzeptabel.

Die Datenschützer argumentieren, es reiche aus, wenn ein Nutzer pro Anbieter nur einmal zustimme. Die Entscheidung gelte dann über alle Websites hinweg. Allerdings soll diese Entscheidung letztendlich wieder in einem Cookie gespeichert werden, so dass Nutzer für jeden Browser und jedes Gerät die Entscheidungen erneut treffen müssen. Das gilt auch dann, wenn die Cookies im Browser gelöscht werden. Und lehnt der Nutzer das Setzen eines Cookies komplett ab, wird er jedes Mal aufs Neue um seine Zustimmung gebeten.

Die unter youronlinechoice.eu derzeit bestehende Opt-Out-Variante für diverse Onlinewerbeanbieter reicht den Datenschützern so nicht aus. Nutzer können hier an einer zentralen Stelle für 37 Anbieter ein Opt-Out-Cookie setzen. Für die Datenschützer beweist die Seite aber, dass es durchaus möglich ist, eine Zentrale Opt-In-Seite einzurichten.



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jayrworthington 16. Dez 2011

Wuerde mich nicht wundern - wenn man schon dabei ist, kann man doch gleich einen...

mwi 16. Dez 2011

Gibt es denn nicht mehr die Standard-Browser-Einstellung, die dazu verpflichtet, jedes...

sssssssssssssss... 16. Dez 2011

k/tk/tk/tk/tk/t


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