QR-Code auf der Straße: Google patentiert Verkehrszeichen für Roboterauto

Google hat Verkehrszeichen für Roboterautos entwickelt und patentieren lassen: QR-Codes auf der Straße beinhalten Handlungsanweisungen oder Hinweise für autonom fahrende Autos.

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Landingstrip: Instruktionen für das autonome Auto auf der Straße
Landingstrip: Instruktionen für das autonome Auto auf der Straße (Bild: USPTO/Google/Screenshot: Golem.de)

Wann weiß ein Auto, das sowohl autonom fährt als auch von Menschen gesteuert wird, wann es vom einen in den anderen Modus umschalten muss? Google hat eine Lösung gefunden und sie sich auch patentieren lassen: Ein QR-Code auf der Straße sagt es dem Auto.

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Die Idee ist, dass das Auto vom Menschen gesteuert zu einem bestimmten Punkt kommt, an dem es in den autonomen Modus umschaltet, etwa zum Einparken. Dieser Punkt wird durch einen sogenannten "Landingstrip" markiert. Das könne ein QR-Code oder ein normaler Barcode sein, der auf die Straße oder an die Wand gemalt werde. Es könne aber auch ein RFID-Chip sein, erklärt Google in der Patentschrift. Das Auto ist mit Sensoren wie Kameras und Lasern sowie Funkempfängern ausgestattet, mit denen die Landingstrips ausgelesen werden.

Handlungsanweisungen auf der Straße

In dem Landingstrip werden Handlungsinstruktionen für das Auto hinterlegt. Das können genaue Angaben zur Position sowie Anweisungen sein, wohin das Auto von diesem Punkt aus fahren soll. Der Code kann aber auch eine Internetadresse beinhalten, von der das Auto Anweisungen herunterlädt. Es kann aber auch der Hinweis auf eine Ladestation für ein Elektroauto hinterlegt sein oder die Information, dass das Auto in eine Region kommt, in der autonomes Fahren erlaubt ist.

Auch für die Verarbeitung gibt es verschiedene Möglichkeiten: So kann das Fahrzeug angewiesen werden, bestimmte Manöver durchzuführen, etwa einzuparken oder einen bestimmten Punkt anzusteuern. Eine andere Möglichkeit ist, dem Fahrer mehrere Alternativen anzuzeigen, etwa eine Auswahl von Zielen, die das Auto ansteuern könnte.

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Google hat selbst ein autonom fahrendes Auto auf der Basis von Toyotas Hybridauto Prius entwickelt. Die Fahrzeuge sind seit vergangenem Jahr auf öffentlichen Straßen in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada unterwegs. Sie hätten bis heute rund 320.000 Kilometer ohne Unfall zurückgelegt, schrieb Entwickler Sebastian Thrun kürzlich in einem Gastbeitrag in der New York Times.

Der aus Deutschland stammende Thrun hatte zuvor bereits einschlägige Erfahrungen mit Roboterautos gesammelt: 2005 gewann der von ihm und seinem Team der Universität von Stanford entwickelte Stanley, ein umgebauter VW Touareg, den von der Darpa ausgerichteten Wettbewerb Grand Challenge. Zwei Jahre später belegte der Nachfolger Junior, ein robotischer VW Passat, den zweiten Platz bei der Darpa Urban Challenge.

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nero negro 19. Dez 2011

trotzdem sind Verkehrszeichen (und zumindest wenn der Golem-Artikel da nicht blödsinnig...

teleborian 19. Dez 2011

Ein bekannter von mir hat einen Kreisel Tick. Wann immer er auf einen Kreisel fährt macht...

evilchen 19. Dez 2011

Ich bin eben erst von der Autobahn gekommen. A4 / A1 Kölner Ring. Wenn ich mir die...

Rolem 19. Dez 2011

Wie funktioniert das im Winter mt Schnee und Eis?

Threat-Anzeiger 18. Dez 2011

nicht wirklich. IM QR-Code ist überdies auch noch platz für einen satz GPS-Koordinaten...



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