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Keine simplen Passwörter

Da dem zur Anmeldung bei Windows 8 genutzten Passwort eine deutlich größere Bedeutung zukommt, erzwingt Microsoft ein Passwort, das nicht zu einfach erraten oder geknackt werden kann. Damit Nutzer dieses Passwort aber nicht ständig eingeben müssen, bietet Windows 8 alternative Möglichkeiten zur Anmeldung, darunter auch Picture-Passwörter: Bei dieser neuen Variante zeigt Windows ein vom Nutzer hinterlegtes Foto, auf dem dieser drei Gesten ausführt, die er vorher festgelegt hat. Das Bild dient der Orientierung, wo die Gesten auf dem Display ausgeführt werden müssen. Es soll aber noch weitere einfache Loginmethoden geben, die Microsoft später vorstellen will.

Schlüsselpaare

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Da Passwörter sich aber wie symmetrische Schlüssel verhalten, sind sie grundsätzlich anfällig für Keylogger. Mehr Sicherheit bieten Schlüsselpaare, die aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel bestehen. Dabei wird der private Schlüssel nie herausgegeben, sondern eine Anfrage von der anderen Seite mit diesem Schlüssel lediglich signiert. Die Signatur kann anschließend jeder mit dem öffentlichen Schlüssel prüfen.

Das System, das in anderen Bereichen wie SSL/TLS oder GPL schon lange etabliert ist, wird für Anmeldungen bei Websites nur selten genutzt. Das liegt laut Microsoft vor allem daran, dass dafür in aller Regel spezielle Hardware wie Smartcards notwendig ist, die sich bislang nicht entsprechend verbreitet hat. Ist die Smartcard einmal nicht zur Hand, ist zudem keine Anmeldung möglich.

TPM und virtuelle Smartcards

Windows 8 enthält dazu einen sogenannten Key Storage Provider (KSP), mit dem sich private Schlüssel in einem Trusted Platform Module (TPM) speichern lassen. Die Schlüssel sind in diesem Chip speziell geschützt. Zwar verfügen heute in erster Linie Business-Notebooks über TPMs, Microsoft geht aber davon aus, dass deren Verbreitung in der nächsten Zeit auch im Privatkundenbereich zunehmen wird, zumal Windows 8 die Chips auch für sein sicheres Booten (Secure Boot) nutzen kann.

Microsoft geht davon aus, dass vor allem Bank- und E-Commerce-Applikationen vom KSP Gebrauch machen werden, um Nutzer vor Phishing zu schützen.

Windows 8 kann das TPM zudem als virtuelle Smartcard nutzen. So können bestehende Smartcard-Applikationen weiterverwendet, aber auf eine physische Smartcard verzichtet werden.

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 Microsoft: Windows 8 erhält integrierten Passwortmanager
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der-eichi.de 18. Dez 2011

....diese Algorithmen nennen sich Hash-Funktionen und sind in erster Linie erstmal keine...

knusperkopf 16. Dez 2011

Viel besser, man braucht nur das Passwort für den Passwortmanager und man hat alle...

syntax error 16. Dez 2011

Weil KeePass unter den Nerds und Fanboys als voll cool gilt und Windows doch voll...

zwangsregistrie... 16. Dez 2011

kann Facebook ja endlich Profile, auch von dynamic IP usern erstellen, die nicht beim...

ggggggggggg 16. Dez 2011

-> Bild 15. so sieht es beim surfen aus. Das obere Control ist nur bei Bedarf zu sehen...


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