• IT-Karriere:
  • Services:

NTSB: US-Verkehrssicherheit will Freisprecheinrichtung verbieten

Nach der Analyse von Unfallursachen soll in den USA das Verbot der Nutzung von Mobiltelefonen auf Freisprecheinrichtungen verschärft werden. Dafür tritt die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Deborah Hersman
Deborah Hersman (Bild: Brendan Hoffman/Getty Images)

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB will das Verbot der Nutzung mobiler Endgeräte für Autofahrer verschärfen. Wie Deborah Hersman, die Chefin des National Transportation Safety Board, erklärte, sollen auch Freisprecheinrichtungen davon erfasst werden.

Stellenmarkt
  1. via 3C - Career Consulting Company GmbH, München, Stuttgart, Berlin, Hamburg, Köln (Home-Office)
  2. Method Park Holding AG, Erlangen

"Dies ist das Ergebnis der Untersuchung von Unfällen über einen Zeitraum von zehn Jahren, in denen Ablenkungen eine Rolle spielten", sagte Hersman der britischen Financial Times. Dies sei vergleichbar mit dem Vorgehen gegen Trunkenheit am Steuer und der Einführung der Gurtpflicht. Die Empfehlungen der NTSB sind jedoch nicht bindend.

Im August 2010 verursachte ein Pickup-Fahrer in Gray Summit im US-Bundesstaat Missouri einen schweren Unfall, bei dem zwei Menschen getötet und 38 verletzt wurden, darunter auch viele Kinder aus zwei Schulbussen. Der Unfallfahrer hatte noch Minuten vor dem Zusammenstoß elf SMS geschrieben beziehungsweise erhalten.

Laut Angaben der Governors Highway Safety Association ist bereits in neun US-Bundesstaaten die Nutzung von Handys am Steuer untersagt, 35 Staaten haben SMS verboten. Ein Totalverbot für die Sprachtelefonie und das "Texten" gibt es bisher nur für neue Führerscheinbesitzer und Schulbusfahrer.

Hersman: "Es gibt eine Menge Leute, die sich davon in ihren persönlichen Rechten eingeschränkt fühlen. Wir glauben aber, dass die Sicherheit das Wichtigste ist: Ihre Handlungen betreffen nicht nur sie selbst, sondern haben Auswirkungen auf andere Menschen", sagte Hersman.

Der Verkehrsclub ADAC warnte vor Jahren bereits vor der Ablenkung der Autofahrer durch überfrachtete Navigationsgeräte. Auf Fahrten über Land oder auf Autobahnen könnten die vielfältigen Informationen, die die Geräte bieten, schnell ablenken. Dies könne zu großen, oft unterschätzten Gefahren im Straßenverkehr führen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.555,00€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. Galaxy Tab S6 Lite für 299,99€, Nintendo Ring Fit Adventure für 79,99€, Samsung Galaxy...
  3. (u. a. 24-Stunden-Deals, Sandisk Ultra 3D 2 TB SATA-SSD für 159,00€, LG OLED TV für 1.839...
  4. (u. a. 4K-HDMI für 5,59€, 5-Fach-Steckdosenleiste für 20,99€, HDMI-Verlängerungskabel für 7...

jackycola25 15. Dez 2011

So sehe ich das auch. Es muss den Leuten auch bewusst sein das es sie ablenkt werden...

Sebbi 14. Dez 2011

Unbedingt. Autos mit mehr als den üblichen Pedalen und Lenkrad sollten verboten werden...

Trockenobst 14. Dez 2011

Ich verstehe es auch nicht. Der Autofahrer in dem Beispiel verstarb wegen einer...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /