Abo
  • Services:

US-Forschungsauftrag: Wärmebildkameras für Mobiltelefone

Wärmebildkameras sollen künftig so klein sein, dass sie in Smartphones passen. Einen entsprechenden Forschungsauftrag hat die Darpa an das US-Unternehmen Raytheon Vision Systems für 13,4 Millionen US-Dollar vergeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das US-Militär lässt winzige Wärmebildkameras entwickeln.
Das US-Militär lässt winzige Wärmebildkameras entwickeln. (Bild: Bill Abbott/CC BY 2.0)

Der US-Rüstungskonzern Raytheon und dessen Tochterunternehmen Raytheon Vision Systems sollen im Auftrag der Forschungsagentur Darpa des US-Verteidigungsministeriums (Defense Advanced Research Projects Agency) einen Bildsensor entwickeln, der Wärme erkennt. Die Wärmebildkamera soll so klein sein, dass sie in ein Mobiltelefon passt. Mit Hilfe der auch als Thermographiekameras bezeichneten Geräte kann Infrarotstrahlung sichtbar gemacht werden, die im Wellenlängenbereich von 0,7 bis 1.000 Mikrometern liegt.

Restwärme verrät Fahrzeugstandorte und Personen

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Dadurch können auch bei völliger Dunkelheit Gegenstände erkannt werden, die wärmer als die Umgebung sind. Die Technik ist vor allem im militärischen Bereich interessant, um schlecht getarnte Fahrzeuge und Personen im Feld auszumachen. Allerdings gibt es auch Gegenmaßnahmen, mit denen die Erkennung deutlich erschwert wird. Auch im Katastrophenschutz bei der Suche nach Vermissten, in der Energiespartechnik und in anderen Bereichen sind die Geräte interessant.

Die Darpa dürfte jedoch als Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums vornehmlich militärische Interessen verfolgen, wobei auch schon zivile Produkte aus den Forschungsbemühungen hervorgingen. Bislang sind Wärmebildkameras recht groß und teuer. Ein preiswerter Sensor, der einen geringen Strombedarf und eine Einbaugröße aufweist, die einen Einsatz in Smartphones zulässt, würde das US-Militär in die Lage versetzen, viele Soldaten mit entsprechenden Kameras auszustatten.

Der Forschungsauftrag "Low Cost Thermal Imaging Manufacturing (LCTI-M)" läuft drei Jahre.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Charles Marlow 13. Dez 2011

Siehe hier: http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/la-na-drone-arrest-20111211,0...

fratze123 13. Dez 2011

aber hier in der gegend sieht man das sehr oft. die ganzen oberschlauen sparfüchse oder...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

    •  /