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Ende der Spaceshuttle-Äre 2011: Endeavour beim Start
Ende der Spaceshuttle-Äre 2011: Endeavour beim Start (Bild: Nasa)

Große Ziele

Die Ziele sind auch schon gesteckt: 2025 soll die Nasa ein bemanntes Raumfahrzeug zu einem Asteroiden schicken. Etwa zehn Jahre später soll die erste bemannte Marsmission starten. Die ersten Menschen sollen dann zum Nachbarplaneten fliegen, ihn umkreisen und wieder zur Erde zurückkehren. Ist diese Expedition erfolgreich, soll die erste Landung wenige Jahre später folgen. Er erwarte, dass das noch zu seinen Lebzeiten passieren werde, erklärte US-Präsident Barack Obama im April 2010.

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Für Flüge im nahen Bereich, also etwa zur Versorgung der ISS, soll es aber auch in Zukunft wiederverwendbare Raumschiffe geben. Diese wird allerdings nicht die Nasa selbst entwickeln und betreiben, sondern das wird Aufgabe von privaten Weltraumunternehmen. Das Geld, was sie dadurch spart, will die Nasa in Deep-Space-Missionen stecken.

Commercial Crew Development (CCDev2) heißt das Programm, in dessen Rahmen vier US-Unternehmen im Frühjahr 270 Millionen US-Dollar von der Nasa bekommen haben. Dazu gehören Sierra Nevada, Boeing, Space Exploration Technologies (SpaceX), das Unternehmen von Elon Musk, Gründer von Paypal und heute Chef von Tesla Motors, und Blue Origin, das von Amazon-Chef Jeff Bezos gegründet wurde.

SpaceX fliegt zur ISS

SpaceX hat eine Trägerrakete, die Falcon 9, und eine Raumkapsel, Dragon genannt, entwickelt. Anfang Dezember 2010 schoss SpaceX eine Dragon an Bord einer Falcon 9 in die Erdumlaufbahn. Dragon kreiste zweimal um die Erde und wasserte anschließend im Pazifik. Es war das erste Mal, dass ein privates Raumfahrtunternehmen eine Raumkapsel in die Erdumlaufbahn und wieder zur Erde gebracht hat.

Schon plant die Nasa, die Dragon zur ISS zu schicken. Dafür hat SpaceX sogar sein Testprogramm umgestellt. Der Flug zur ISS ist für das kommende Frühjahr geplant. Der Erfolg stellte sich aber erst nach anfänglichen Rückschlägen ein: Mehrere Starts der Falcon 1 missglückten.

Rückschlag für Bezos: Blue Origin

Bezos' Blue Origin arbeitet noch an einem Raumfahrzeug für suborbitale Flüge, dem New Shepard. Die Trägerrakete ist einfach konzipiert: Sie steht auf vier Füßen und braucht deshalb keine Startrampe. Auf den Füßen landet sie auch und kann anschließend wieder eingesetzt werden. Im Mai 2011 führte Blue Origin einen erfolgreichen Testflug mit New Shepard durch. Beim folgenden Test im August wurde das Raumfahrzeug zerstört.

 Kapseln für Deep-Space-MissionenKonkurrenz aus Fernost: Chinas Weltraumstation Tiangong 

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Kein Kostverächter 27. Dez 2011

...damit es in der Raumfahrt wieder richtig vorwärts geht, zeigt folgender xkcd: http...

ednax@live.de 27. Dez 2011

Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik...

omo 25. Dez 2011

davon können wir Erdkriecher eh nur träumen ;-)

DragonHunter 25. Dez 2011

und noch eine Korrektur: von 1986 bis 2003 sind nach Adam Ries 17 Jahre und nicht nur 7 ;-)



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