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Die Spaceshuttle-Ära ist zu Ende

Begonnen hatte die Ära der Spaceshuttles am 12. April 1981 mit dem Start der Columbia: Zum ersten Mal verließ ein Raumschiff die Erde, das anschließend wiederverwendet werden konnte. Es setzte nicht wie die Apollo-Kapseln im Wasser auf, sondern landete wie ein Flugzeug auf einer Rollbahn und konnte anschließend wieder starten.

Zwei Unfälle

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Doch immer wieder gab es technische und organisatorische Probleme. Anfällig waren unter anderem die Keramikkacheln an der Unterseite, die das Shuttle beim Wiedereintritt in die Atmosphäre vor dem Verglühen schützen sollten. An ihnen traten wiederholt kleinere Schäden auf. Beim 28. Flug der Columbia jedoch entstand ein größeres Loch, das dazu führte, dass das Shuttle am 1. Februar 2003 bei Wiedereintritt in die Atmosphäre verglühte.

  • Das Spaceshuttle Endeavour an der Internationalen Raumstation (ISS) (Foto: Nasa)
  • Es sind die einzigen Bilder, die ein Spaceshuttle an der ISS zeigen. (Foto: Nasa)
  • Rechts außen an der ISS ist der robotische Raumtransporter Johannes Kepler angedockt. (Foto: Nasa)
  • Die Bilder hat der italienische Astronaut Paolo Nespoli von einer Sojus-Kapsel aus gemacht. (Foto: Nasa)
  • Es war das erste Mal, dass ein Spaceshuttle und eine Sojus gleichzeitig an der ISS waren. (Foto: Nasa)
  • Für die Fotos wurde die Sojus kurz nach dem Start um 130 Grad gedreht. (Foto: Nasa)
Das Spaceshuttle Endeavour an der Internationalen Raumstation (ISS) (Foto: Nasa)

Siebzehn Jahre zuvor, am 18. Januar 1986, war die Challenger 73 Sekunden nach dem Start explodiert. Ein oder mehrere schadhafte Dichtungsringe an einer der Booster-Raketen führten zu der Katastrophe, bei der die siebenköpfige Besatzung starb. Der Start war trotz Warnungen vor möglichen Schäden an den Dichtungsringen freigegeben worden. Nach den Unfällen dauerte es jeweils etwa zweieinhalb Jahre bis zum nächsten Start eines Spaceshuttles.

Letzte Landung im Dunkeln

Am 21. Juli 2011 endete das Spaceshuttle-Zeitalter: Atlantis landete in Florida wohlbehalten um 5:57 Uhr (Ortszeit) morgens, im Finstern - sehr zum Missvergnügen der Fernsehsender, die sich so um ihre Bilder gebracht sahen.

Die letzte Reise, die die Discovery und die Endeavour antreten, führt ins Museum: Die Discovery kommt in das National Air and Space Museum vor den Toren der US-Hauptstadt Washington im Austausch für die Enterprise. Der Prototyp, mit dem unter anderem Gleitflüge zur Erde geprobt wurden, zieht auf den Museumsflugzeugträger Intrepid um, der auf dem Hudson River in New York vor Anker liegt. Die Endeavour wird im California Science Center in Los Angeles ausgestellt. Die Atlantis hingegen bleibt in Florida als Teil der Ausstellung des Kennedy Space Center.

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 Raumfahrt 2011: In den Orbit, im Orbit und darüber hinausKapseln für Deep-Space-Missionen 
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Kein Kostverächter 27. Dez 2011

...damit es in der Raumfahrt wieder richtig vorwärts geht, zeigt folgender xkcd: http...

ednax@live.de 27. Dez 2011

Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik...

omo 25. Dez 2011

davon können wir Erdkriecher eh nur träumen ;-)

DragonHunter 25. Dez 2011

und noch eine Korrektur: von 1986 bis 2003 sind nach Adam Ries 17 Jahre und nicht nur 7 ;-)


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