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Kooperatives Chaos

Obwohl insgesamt ordentlich, ist die Grafik von Serious Sam nicht in allen Bereichen auf dem aktuellen Stand. Animationen sind starr und Effekte wie Explosionen nie richtig spektakulär. Manche Texturen wirken schön plastisch, andere sind nur grob zu erkennen.

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Erst zum Schluss werden die Levels der Kampagne abwechslungsreich. Bis dahin müssen einige Levels wiederholt absolviert werden. Hinzu kommt, dass viele Areale Labyrinthen gleichen, in denen die Orientierung schwerfällt. Ohne Missionsmarkierungen verläuft sich der Spieler oft und sucht minutenlang nach einem Anhaltspunkt dafür, wo es weitergeht. Häufige Clippingfehler tragen ebenfalls zur Verwirrung bei. So ist es ärgerlich, wenn der letzte Gegner in einem Level zur Hälfte in einer Wand versteckt ist.

  • Sam Stone mit Fernzünder für eine Bombe
  • Der Hippie-Modus entschärft die Gewaltdarstellung.
  • Sam "Serious" Stone mit getönter Brille
  • Einer dieser beiden verliert gleich seinen Kopf...
  • Diese hübsche Dame begleitet Sam als Hubschrauberpilotin.
  • Eine Explosion macht der Sonne Konkurrenz am Himmel.
  • Manche Level erinnern an Call of Duty und Battlefield 3.
  • Trotz Flügeln kein Engelsgesicht
  • Spinnengegner krabbeln an den Wänden.
  • Gnaaren gehören zu Serious Sams häufigsten Gegnertypen.
  • Kleer-Skelette stören Sam bei der Brückensprengung.
  • Ein Kleer-Skelett im Sprungangriff
  • So nah sollte Sam einen Arachnoiden nicht an sich heranlassen.
  • Sam hält ein explosives Päckchen in der Hand.
  • Dauerfeuer macht Gnaaren keine Angst.
  • Ein ausgewachsener Arachnoid nähert sich Sam.
  • Harpyien und Raketen schmücken den Himmel über Ägypten.
  • Sam im Bosskampf gegen ein Raumschiff
  • Ein hämisch grinsender Biomechanoid trifft Sam mit der Laserwaffe.
  • Beim Archäologietrip findet Sam diese Alienmumie.
  • Hightech in den Katakomben ägyptischer Ruinen
  • Im Inneren von Pyramiden braucht Sam keine Fackel herumzutragen.
  • Sam benutzt ein außerirdisches Artefakt als Waffe.
  • Aussicht auf eine sandige Kampfarena
  • Noch kann Sam in Ruhe die Pyramiden bewundern, ...
  • ... Sekunden später greifen wieder Gegnerhorden an.
  • Kommt der Selbstmordbomber zu nahe, sprengt er sich neben Sam in die Luft.
  • Gegner unterschiedlicher Gewichtsklassen kämpfen gemeinsam.
  • Sam Stone auf dem Weg zum nächsten Einsatz
  • Ein Begrüßungskomitee mit Raketenwerfern wartet am Durchgang.
  • Ist es mal duster, zückt Sam automatisch eine Taschenlampe.
  • Im Nahkampf geht es Feinden direkt an die Gurgel.
  • Solchen kleinen Armeen begegnet Sam im Minutentakt.
  • Seine Position auf einem Dach wurde dem Riesenskorpion zum Verhängnis.
  • Überreste eines Feindes im optionalen Hippie-Modus
  • Ein Gnaar läuft direkt in sein Verderben.
  • Der Kinder-Modus macht aus Splattereffekten einen Süßigkeitenregen.
  • Der Wetterbericht fürs erste Level: strahlende Sonne bei leichter Bewölkung
  • Diese Stadt hat schon bessere Tage gesehen.
  • Hand im Auge bei einem Nahkampfangriff
  • Mit einem Hammer ist Sam gegen dieses Raumschiff machtlos.
  • Das Alien-Raumschiff sprengt ein Hochhaus.
  • Selbstmordbomber, so weit das Auge reicht
  • Manche Hieroglyphen übersetzt das Spiel mit Untertiteln.
  • Nach Nahkämpfen trägt Sam meist eine Trophäe mit sich herum.
  • Sam kämpft in Ruinen gegen einen Riesenskorpion.
  • Auch die wuchtigen Stiere feiern in Serious Sam 3 ein Comeback.
  • Direkt vor einem Bosskampf müssen Sams Munitionsreserven leiden.
  • Ein Levelboss, der später als Standardgegner an jeder Ecke lauert
  • Der Biomechanoid bahnt sich einen Weg in die Arena.
  • Viele dieser Raketen hält Sam Stones Körper nicht aus.
  • In der virtuellen Enzyklopädie betrachten Spieler Feinde und Waffen.
Manche Level erinnern an Call of Duty und Battlefield 3.

Nur im kooperativen Mehrspielermodus für bis zu 16 Spieler entfaltet Serious Sam 3 sein Potenzial. Trifft eine Gruppe mit voller Teilnehmerzahl auf die außerirdischen Horden, entsteht ein herrliches Chaos, das so kein anderer aktueller Shooter zu bieten hat. Die Deathmatch-Varianten sind dagegen mangels kreativen Waffen oder anderen Alleinstellungsmerkmalen nur kurzweilig. Alle Multiplayermodi funktionieren mit bis zu vier Spielern am geteilten Bildschirm, was für einen PC-Titel nicht selbstverständlich ist.

Sowohl on- als auch offline bietet Croteam ungewöhnlich viele Möglichkeiten, die Gewaltdarstellung im Spiel anzupassen. Neben zahlreichen Farben für spritzendes Blut gibt es auch die Option, stattdessen Süßigkeiten oder Blumen und Gemüse aus den Gegnern hüpfen zu lassen. Inkonsequent ist dabei aber, dass Sam seinen Widersachern im Nahkampf auch in der Einstellung "Kinder" noch mit bloßen Händen Augen, Köpfe und sogar das Herz aus dem Körper reißt.

Serious Sam 3 ist in Deutschland am 22. November 2011 über dtp Entertainment erschienen. Viele Händler bieten die PC-Version für 34 Euro an, bei Steam kostet sie dagegen 40 Euro. Die USK hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erteilt. Konsolenfassungen sind geplant, ein Veröffentlichungsdatum hat Entwickler Croteam aber noch nicht verkündet.

Fazit

Schwer, hektisch, lang, schnörkellos, schnell, ... - Serious Sam 3: BFE ist der Gegenentwurf zu modernen Actionspielen vom Schlage der "fast perfekten Sofashooter". Unter diesem Gesichtspunkt erfüllt das stumpfe Dauerballern seinen Zweck - besonders für Spieler, die puristische Action im Stile von Painkiller oder eben den Klassikern Doom und Quake suchen. Mit 16 Teilnehmern im Mehrspielermodus macht Croteams dritter Serienteil zudem Spieler froh, die Modi wie Survival oder Horde endlich mal als Kampagne erleben möchten.

All das kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sam Stones neues Abenteuer besonders im Vergleich zum Vorgänger an Originalität eingebüßt hat. Gegner sind weniger abgedreht, Waffen überhaupt nicht spektakulär und sich wiederholende Levelabschnitte langweilen. In diesen Bereichen erwarten wir im Jahr 2011 auch von einem Shooter mit "Old-School"-Spielgefühl deutlich mehr.

 Test Serious Sam 3 BFE: Schieß noch einmal, Sam!
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tilmank 17. Dez 2011

flasherle 15. Dez 2011

ja dann musst du es ja nichts zocken, ss war schon immer kopf abschalten, finger auf...

Enyaw 14. Dez 2011

danke

codeslapper 14. Dez 2011

Ah, Danke. Der Review war so flach, dass ich die zweite Seite mangels Interesse...

Trollfeeder 14. Dez 2011

Bitte weitergehen, hier gibt es nix zu sehen.


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