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Answerdesk.com: Microsoft entfernt über das Internet Viren für 99 US-Dollar

In den USA bietet Microsoft nun einen Supportdienst an. Answerdesk-Mitarbeiter bekommen über das Internet Zugriff auf den Rechner des Nutzers. Der guckt bei der Problemlösung zu und bekommt Tipps und Erklärungen.

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Answerdesk wird 24 Stunden pro Tag angeboten.
Answerdesk wird 24 Stunden pro Tag angeboten. (Bild: Microsoft)

Microsoft bietet verschiedene Dienste für Kunden an. So gibt es beispielsweise eine Stunde persönliches Training für rund 50 US-Dollar. Wer seinen Rechner von Schadsoftware befreien lassen will, bezahlt rund 100 US-Dollar. Laut Microsoft dauert die Entfernung von Viren etwa 120 Minuten. Der Nutzer kann für die jeweiligen Dienste einen "Answer Tech" auswählen. Die Person kümmert sich dann um das Problem. Im Falle der Schadsoftwarebeseitigung installiert der Techniker bei Bedarf das ohnehin kostenlose Microsoft Security Essentials, nimmt Sicherheitseinstellungen vor, gibt dem Nutzer des infizierten PCs Tipps und entfernt natürlich den Schädling.

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Weitere Dienste im Angebot sind unter anderem "Advanced PC Tune-Up" und " Premium Software Support", bei dem auch Probleme rund um Microsoft Office gelöst werden.

  • Microsofts Answerdesk.com
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Microsofts Answerdesk.com

Mit einem 5-Sterne-System wird die Qualität der Techniker beurteilt. Zudem sehen Interessenten, ob die Techniker gerade online sind. Wer sich also an einen Techniker gewöhnt hat, kann diesen später auch wieder auswählen. Sollte er gerade nicht verfügbar sein, gibt es laut Microsoft die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen. Der Onlinesupport steht für 24 Stunden an allen Tagen der Woche zur Verfügung. Die Preise sind offenbar zu jeder Tageszeit gleich.

Zum Service gehört auch Mehrsprachigkeit; sofern ein Answer Tech eine andere Sprache zusätzlich beherrscht, kann dieser auch in dieser Sprache helfen. In der Liste der Techniker wird Mehrsprachigkeit angegeben, so Microsoft in seiner FAQ. Neben Chatsupport gibt es auf Wunsch auch einen Telefonsupport.

Microsoft-Mitarbeiter haben Zugriff auf das System

Die Mitarbeiter bekommen per Remote Assistance Zugriff auf den Rechner. Dabei hat der Nutzer aber Kontrolle über sein System und kann zuschauen. Microsoft gibt eine 30 Tage andauernde Servicegarantie. Je nach Situation wird beispielsweise nochmals nachgearbeitet oder auch das Geld zurückgegeben.

Microsoft gestattet keinen Zugriff auf die Webseite answerdesk.com, wenn der Nutzer eine IP-Adresse hat, von der Microsoft vermutet, dass diese außerhalb der USA verwendet wird. Die Seiten wurden aber beispielsweise von Google so weit indiziert, dass eine einfache Suche gecachte Ergebnisse anzeigt.

Da Microsoft selbst in den USA den Dienst nicht offiziell angekündigt hat, ist noch unklar, wann der Dienst nach Europa kommen kann. Die IP-Blockadeseite kündigt aber bereits eine Ausweitung des Dienstes in andere Länder an.

Für die Nutzung sind derzeit ein Live-Account sowie eine US-IP-Adresse erforderlich. Auch Zahlungsdetails müssen laut Microsoft auf Adressen in den USA verweisen. Eine Kreditkarte muss also auf einen US-Wohnort registriert sein.



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Youssarian 12. Dez 2011

Ich habe eine sehr einfache aber auch konkrete Frage an Dich: Du hast einen Rechner vor...

Gaius Gugelhupf 12. Dez 2011

Sind am Ende die Sicherheitslücken in Windows Teil eines neuen Geschäftsmodells? Das...

Youssarian 12. Dez 2011

Nein, auch wenn sie gleich schnell arbeiten, habe ich echt: Microsoft nimmt einen...

fratze123 09. Dez 2011

... aber selbst mit Excel rumspielen... das sind die Richtigen... :D

Bouncy 09. Dez 2011

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