• IT-Karriere:
  • Services:

Tomtom: Navigationsanbieter entlässt über 450 Beschäftigte

Tomtom hat Probleme mit dem Absatz seiner Navigationsgeräte. Nach einem Umsatzeinbruch um 19 Prozent wird die Belegschaft um zehn Prozent verkleinert.

Artikel veröffentlicht am ,
Tomtom-Chef Harold Goddijn
Tomtom-Chef Harold Goddijn (Bild: ParisMal Langsdon/Reuters)

Tomtom wird 457 Arbeitsplätze streichen. Wie der niederländische Anbieter von GPS-Navigationssystemen bekanntgab, werden zehn Prozent der Belegschaft abgebaut. Das Unternehmen erwartet Restrukturierungskosten in Höhe von 14 Millionen Euro. Tomtom leidet unter der schwachen Nachfrage für seine Navigationsgeräte. Mit der Hardware erwirtschaftet Tomtom die Hälfte seines Umsatzes.

Stellenmarkt
  1. Bauhaus Luftfahrt e.V., Taufkirchen bei München
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

Die Geräte werden immer häufiger in die Armaturenbretter von Autos eingebaut. In diesem Bereich hat Tomtom Verträge mit verschiedenen Herstellern geschlossen.

Tomtom bietet auch Verkehrsinformationsdienste und Smartphone-Anwendungen, hier konkurriert das Unternehmen zunehmend mit kostenlosen Diensten. Der Verkehrsinformationsdienst HD Traffic verwendet anonymisierte Handydaten von 80 Millionen Vodafone-Kunden sowie von HD-Traffic-Geräten, um Staus frühzeitig zu erkennen, damit der Nutzer sie umfahren kann.

Jährlich will Tomtom 50 Millionen Euro einsparen. Der Hauptkonkurrent von Tomtom ist Garmin. Tomtom erklärte, dass der Bereich Forschung und Entwicklung des Unternehmens in zehn Geschäftsbereiche umstrukturiert wird. Darunter sind die Abteilungen Karten, Verkehr, Navigation, Fitness und Personal Navigation Devices (PND). "Die neue Struktur bringt mehr Transparenz und Zurechenbarkeit und macht es einfacher, Entscheidungen über Innovationen zu treffen und unsere Produkteinführungszeit zu verringern", sagte Tomtom-Chef Harold Goddijn. Rückmeldungen von Kunden sollen stärker darüber entscheiden, was in den Verkauf kommt.

Goddijn hatte bereits früher angekündigt, dass er 2012 keinen verstärkten PND-Umsatzrückgang erwartet. Im dritten Quartal 2011 war der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent gesunken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 899,00€ (Bestpreis!)
  2. 99,99€
  3. 91,99€ (Bestpreis!)
  4. (zu jedem Artikel aus der Aktion gibt es einen weiteren geschenkt)

mars96 09. Apr 2012

Garmin ist bei Motorrad Navis ganz gut dabei und hat auch was für die Seefahrt. Was die...

Charles... 11. Dez 2011

"wenn man sich im Gespräch mit den Callcenter-Mitarbeitern vernünftig anstellt." Sorry...

Charles Marlow 09. Dez 2011

Die sind wie üblich ausgenommen.

iu3h45iuh456 09. Dez 2011

Finde ich auch unverständlich. 1A Manager scheinen die zu haben. Leute entlassen können...

Final 09. Dez 2011

Hi Oldschooler, 1. Aac Files in mp3 umwandeln ist nicht. (ja über Umwege, das ist aber...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Razer Blade Stealth 13 im Test: Sieg auf ganzer Linie
Razer Blade Stealth 13 im Test
Sieg auf ganzer Linie

Gute Spieleleistung, gute Akkulaufzeit, helles Display und eine exzellente Tastatur: Mit dem Razer Blade Stealth 13 machen Käufer eigentlich kaum einen Fehler - es sei denn, sie kaufen die 4K-Version.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  2. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch
  3. Tartarus Pro Razers Tastenpad hat zwei einstellbare Schaltpunkte

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

    •  /