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CPUs: Intel erklärt Core i7-900 und 800 zum Auslaufmodell

Noch genau ein Jahr wird es sie geben: Intel hat neun Prozessoren abgekündigt. Darunter sind der erste Sechskerner für Desktops des Herstellers, Core i7-980, und auch alle anderen Desktop-CPUs der Linie Core i7-900 und 800.

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Core i7-900 und 800
Core i7-900 und 800 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Mittels einer "Product Change Notfication" (PDF) hat Intel seine direkten Kunden darüber informiert, welche Prozessoren bald zum Auslaufmodell werden. Im Falle der im November 2008 eingeführten Serie Core i7-900 (Sockel LGA 1366) ist der Schnitt radikal: Alle noch verfügbaren CPUs vom Core i7-930 bis zum Core i7-990X sind nur noch für einen begrenzten Zeitraum zu haben. Der Grund dafür ist einfach: Intel möchte die gesamte Plattform für die CPUs rund um den Chipsatz X58 möglichst schnell vom Markt haben, um Platz für den neuen Core i7-3960X mit seinem X79-Chipsatz zu haben.

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Die Frist, bis die Core i7-900 knapp werden, ist diesmal aber besonders lang: Noch bis zum 7. Dezember 2012 will Intel die CPUs ausliefern. Verbindlich bestellt werden müssen sie bis zum 29. Juni 2012. Geliefert werden die Prozessoren bis Ende 2012 aber nur in der losen Version (Tray-Ware) für PC-Hersteller, die Boxed-Versionen für den Einzelhandel mitsamt Kühler verkauft Intel nur noch, solange der Vorrat reicht. Stückzahlen nennt das Unternehmen dabei wie immer nicht.

Die gleichen Termine gelten auch für die Serie Core i7-800 und den ersten Core i5 (Sockel LGA 1056), die im September 2009 auf den Markt kamen. Prozessoren wie der nun abgekündigte (PDF) Core i7-870 und der Core i5-680 sind auch schon nicht mehr in Intels offizieller Preisliste (PDF) zu finden. Auch die meisten Core i7-900 sind bis auf die Spitzenmodelle 980 und 990X schon länger daraus verschwunden.

Aufrüsten ist auch 2012 noch möglich

Zu Panikkäufen, um einen vorhandenen Rechner aufzurüsten, besteht dennoch kein Anlass. Erfahrungsgemäß sind Intels Auslaufmodelle bis zum Ablauf der Verkaufsfrist noch gut verfügbar, die Preise sinken meist einige Monate nach der Abkündigung. Gegen Ende der Frist und darüber hinaus sind solche CPUs oft auch noch zu haben, die Preise aber wesentlich höher als die früheren Listenpreise. Das liegt an der geringen Nachfrage, die dann meist von professionellen Anwendern kommt, die einen Auslaufprozessor als Ersatzteil für einen Rechner brauchen, dessen Konfiguration nicht ohne weiteres geändert werden kann.

Wenn es darum geht, einen PC mit einem Core i7-900 aufzurüsten, lohnt sich ohnehin eher ein Blick auf die neue Plattform mit einem Core i7-3900. Zwar sind dafür neue CPUs, Mainboards und Kühler nötig, die Rechenleistung ist aber deutlich höher - und vor allem die Leistungsaufnahme ohne Last geringer.



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nOOcrypt 11. Dez 2011

Ich habe mir Mitte/Ende 2010 einen Core i7 920 Rechner in Einzelteilen bei eBay fuer...


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