Abo
  • Services:

Rollender Akku: Rinspeed macht den E-Smart zur Stretchlimo

Für Notebooks gibt es sie schon, jetzt hat das Schweizer Unternehmen Rinspeed einen Zusatzakku für ein Elektroauto gebaut: den Elektrosmart. Der Akku hat Räder und wird bei Bedarf hinten an das Auto geklinkt.

Artikel veröffentlicht am ,
Dock & Go: E-Smart mit Reichweitenverlängerung
Dock & Go: E-Smart mit Reichweitenverlängerung (Bild: Rinspeed)

Reichweite ist ein großes Problem bei Elektroautos: Die meisten vollelektrischen Fahrzeuge mit einem Akku schaffen zwischen 100 und 150 Kilometer, bevor sie wieder an eine Steckdose müssen. Was tun für mehr Reichweite? Klar: mehr Akku. Ein US-Hersteller hat bereits einen Akku-Anhänger entworfen. Der Schweizer Autoveredler Rinspeed hat einen Zusatzakku für den Elektro-Smart entwickelt.

Stellenmarkt
  1. Swiss Post Solutions GmbH, Bamberg
  2. ETL Paul Schlegel Holding GmbH, Solingen

Dock & Go heißt das Akkupack für den E-Smart, das hinten an das Auto angeklinkt wird. Damit der kleine Smart durch den zusätzlichen Akku kein Übergewicht bekommt und die Vorderräder in die Luft streckt, hat der Akku eine Achse. Aus dem kleinen Smart wird ein Vario-Hybrid - eine Stetchlimo mit mehr Reichweite. Weiterer Vorteil: Die dritte Achse treibt die mitlaufende zweite an und lädt so den Akku des Elektroautos gleich noch auf.

Akku, Motor, Brennstoffzelle

Vorteil dieser Rucksacklösung sei, dass das Gewicht für den Akku nur dann mitgeführt werden müsse, wenn es auch wirklich gebraucht werde, sagen die Konstrukteure. Sonst könne er in der Garage bleiben. Statt eines Akkus könnte das Modul auch einen Range Extender, der über einen Generator Strom erzeugt, einen Verbrennungsmotor oder eine Brennstoffzelle enthalten.

  • Dock & Go soll den Aktionsradius eines Elektroautos vergrößern. (Bild: Rinspeed)
  • Das Zusatzmodul kann einen Akku, einen Verbrennungsmotor, einen Range Extender oder eine Brennstoffzelle enthalten. (Bild: Rinspeed)
Dock & Go soll den Aktionsradius eines Elektroautos vergrößern. (Bild: Rinspeed)

Eines solches System könnte auch für andere Elektrofahrzeuge gebaut werden - der Smart ist nur ein Vorführobjekt. Technische Details verrät der Hersteller einstweilen noch nicht. So ist beispielsweise noch nicht bekannt, wie viel zusätzliche Reichweite der rollende Akku ermöglicht oder wie er sicher mit dem Auto verbunden wird.

Adaptive Karosserie und Schwimmauto

Der Stretchlimo-Akku ist nicht die einzige extravagante Kreation der Schweizer: Das 1979 von Frank Rinderknecht gegründete Unternehmen präsentiert seit knapp 20 Jahren auf dem Genfer Autosalon Konzeptautos. Der 2009 vorgestellte Rinspeed iChange ist ein Elektrosportwagen mit einer adaptiven Karosserie: Das Auto ist normalerweise ein windschnittiger Einsitzer, der auf Knopfdruck zu einem Dreisitzer wird. Noch ausgefallener war der im Vorjahr gezeigte sQuba: Das war ein zum Elektroauto umgebauter Lotus Elise, der in echter James-Bond-Manier nicht nur fahren, sondern auch schwimmen und tauchen kann.

Dock & Go will Rinspeed auf der kommenden Genfer Automesse präsentieren, die vom 8. bis 18. März 2012 stattfindet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

RaiseLee 09. Dez 2011

Das mit dem Aufladen bezieht sich wohl eher auf die Brennstoff / Verbrennungsmodule...

Levishadow 09. Dez 2011

ihm gings wohl eher um den fremdverkehr ....

ichbinsmalwieder 08. Dez 2011

Das ist ein Smart, was willst du da noch verschlechtern?

ozelot012 08. Dez 2011

... ist eine Design Missgeburt. xD Oh man.... der Smart ist dann ja noch so Smart....

SeveQ 08. Dez 2011

Wir fahren seit über drei Jahren Smart und sind sehr zufrieden mit dem Auto. Nur so viel...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /