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Speicherkarten: XQD soll Compactflash ablösen

Compactflash Association hat mit XQD einen Nachfolger für Compactflash vorgestellt. Das neue Speicherkartenformat nutzt PCI Express als Schnittstelle und soll so Geschwindigkeiten von bis zu 5 GBit/s erreichen.
/ Jens Ihlenfeld
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XQD-Speicherkarte (Bild: Compactflash Association)
XQD-Speicherkarte Bild: Compactflash Association

Sandisk, Nikon und Sony haben der Compactflash Association(öffnet im neuen Fenster) Ende 2010 eine Spezifikation für eine neue Generation von Speicherkarten zur Standardisierung übergeben. Diese hat die neue Speicherkartengeneration nun unter dem Namen XQD verabschiedet und die entsprechende Spezifikation veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) .

XQD ist als Nachfolger für Compactflash-Speicherkarten konzipiert und nutzt PCI Express als Schnittstelle. Damit soll XQD im ersten Schritt Geschwindigkeiten von bis zu 2,5 GBit/s (312,5 MByte/s) erreichen, später dann 5 GBit/s (625 MByte/s). Aktuell sollen XQD-Speicherkarten Schreibgeschwindigkeiten von mindestens 125 MByte/s erreichen.

XQD-Karten messen 38,5 x 29,8 x 3,8 mm und sind damit etwas kleiner, aber dicker als Compactflash-Karten vom Typ 1. Um die beiden Kartentypen zu unterscheiden, bekam das neue Format einen neuen Namen und ein neues Logo.

Erste XQD-Karten sollen auf der Messe CP+ 2012 vom 9. bis 12. Februar in Yokohama (Japan) gezeigt werden. Mitglieder der Compactflash Association sollen XQD ab Anfang 2012 lizenzieren können.

Video Performance Guarantee

Zusammen mit dem neuen XQD-Format kündigte die Compactflash Association das "Video Performance Guarantee Profile 1" (VPG) für Compactflash-Karten an. Karten und Geräte, die nach VPG zertifiziert sind, sollen durchgehende Schreibgeschwindigkeiten von mindestens 20 MByte/s garantieren und damit für professionelle Videoaufnahmen in voller HD-Auflösung von 1080p geeignet sein. Entsprechende Geräte sind bereits im Handel und sollen an einem neuen Logo erkennbar sein. Weitere VPG-Profile könnten folgen.


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