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Thames und Seymour: Drei Radeon HD 7000M für Notebooks

Die Serie Radeon HD 7000 seiner GPUs startet AMD mit drei Chips für Notebooks. Um eine neue Architektur handelt es sich jedoch nicht, nur höhere Takte und neue Funktionen werden angeboten.

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Matt Skynner mit 28-nm-GPU
Matt Skynner mit 28-nm-GPU (Bild: AMD)

Nachdem in Preisvergleichen bereits die Notebooks Acer Aspire 7750G, Asus X53TK und HP Envy 17 gelistet werden, gibt es zu den darin verbauten Grafikprozessoren nun konkrete Daten. Die sind aber nicht immer einheitlich, weil AMD die GPUs auf seinen Produktseiten noch nicht führt.

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Semiaccurate hat nun aber eine Folie aus einer Präsentation veröffentlicht, die im typischen AMD-Layout gehalten ist. Dort heißt die größere GPU Thames (Radeon HD 7600M) und die kleinere Seymour (Radeon HD7400M). Anandtech führt die 7600M als Whistler Pro, die Daten sind aber identisch. Die beiden Thames-Versionen unterscheiden sich laut Semiaccurate nur durch den Speicherbus, bei einer Radeon HD7600M ist er 128 Bit breit, bei einer 7500M sind es nur 64 Bit.

Die Zahl der Rechenwerke beträgt bei Thames 480 und bei Seymour 160. Diese Shader sind stets im Design VLIW5 ausgeführt, das AMD schon seit den Radeon HD 5000 verwendet. Angesichts von immer noch 40 Nanometern Strukturbreite sind die GPUs also keine kompletten Neuentwicklungen. Als zusätzliche Funktionen sieht AMDs Folie aber die Unterstützung von stereoskopischem Spielen und Blu-ray 3D nun auch für die kleineren GPUs vor.

Angaben zu Takt und Leistungsaufnahme gibt es nicht, weil die Notebookhersteller den Takt selbst festlegen können. Semiaccurate geht aber davon aus, dass die Frequenzen höher als bei den Vorgängern der Serie Radeon HD 6000M sind, um die neuen Grafikchips wenigstens ein wenig voneinander zu unterscheiden.

Wie bereits berichtet, soll es auch bei den Notebook-GPUs mit kleineren Modellnummern innerhalb der Serie 7000 keine neuen GPUs geben. Die bisherigen Chips Caicos und Turks will AMD nach letzten Gerüchten beibehalten und Anfang 2012 vorstellen. Neue Technik ist erst mit Modellnummern oberhalb von 7600 zu erwarten, die dann wohl mit 28 Nanometern Strukturbreite hergestellt werden und auf VLIW4 oder GCN setzen. Sie sollen dem Vernehmen nach aber erst Mitte 2012 auf den Markt kommen.

Das Rätselraten um AMDs GPUs hat sich der Chiphersteller selbst zuzuschreiben: Bereits im Oktober führte AMD seine erste 28-Nanometer-GPU vor, erklärte aber bis heute nicht, um welchen Chip es sich dabei handelte.



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