Abo
  • Services:

Rechtsstreit: Neues Blackberry OS wird nicht Blackberry BBX heißen

Research In Motion (RIM) wird seine neue Version von Blackberry OS nicht Blackberry BBX nennen. Das Softwareunternehmen hat dem Smartphone- und Tablet-Hersteller per Gericht untersagt, das Markenzeichen BBX zu verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
RIMs Co-Chef Mike Lazaridis muss sich von Blackberry BBX verabschieden.
RIMs Co-Chef Mike Lazaridis muss sich von Blackberry BBX verabschieden. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Das US-Bundesgericht in Albuquerque hat entschieden, dass Research In Motion (RIM) die Bezeichnung BBX nicht für das kommende Blackberry OS verwenden darf. Basis hatte RIM verklagt, weil die kommende Blackberry-OS-Version den Namen Blackberry BBX tragen sollte. Per Twitter hat RIM bereits darauf reagiert und verkündet, dass die neue Version nun Blackberry 10 heißen werde.

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. Bosch Gruppe, Reutlingen

Nach Angaben von Basis hatte sich RIM geweigert, die Markenrechtsverletzung nach der Ankündigung von Blackberry BBX im Oktober 2011 zu stoppen. Daraufhin hatte Basis eine einstweilige Verfügung beantragt, die das Gericht nun aussprach. "Die Marke BBX ist identisch mit jener, die RIM angeblich für sein Produkt BBX verwendet", erklärte das Gericht. Obwohl "beide Firmen nicht in unmittelbarem Wettbewerb stehen, haben die Produkte große Berührungspunkte und richten sich an denselben Käuferkreis, nämlich an Entwickler von kaufmännischer Software", ergänzte das Gericht.

Das Gericht folgte der Auffassung von Basis, wonach "die Rechtsverletzung wahrscheinlich zur Verwirrung bei Kunden und Interessenten führen kann, die fälschlicherweise annehmen könnten, dass Softwareanwendungen, die mit den Basis-Entwicklungswerkzeugen geschrieben werden, nur auf dem RIM-Betriebssystem BBX lauffähig seien".

Nach Angaben von Basis hat das Unternehmen die Markenrechte an der Bezeichnung BBX. Von Basis stammt der 1985 entwickelte Basic-Ableger BBX. Anfang 2001 wurde BBX von der Version BBJ abgelöst, einer objektorientierten Entwicklungsumgebung für die Java Virtual Machine.

Mit Blackberry 10 will RIM einen Neuanfang wagen und die Krise des Unternehmens überwinden. Vor allem die Konkurrenz von iOS und Android macht RIM in der jüngsten Vergangenheit schwer zu schaffen. Zuletzt brach der Marktanteil von Blackberry-Smartphones dramatisch ein.

Blackberry 10 soll die Besonderheiten von Blackberry OS und QNX vereinen und in künftigen Smartphones und Tablets von RIM zum Einsatz kommen. Wann erste Geräte auf Basis von Blackberry 10 zu erwarten sind, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /