Abo
  • Services:

Computersicherheit: Weniger Spam, mehr gezielte Attacken

Durch das Zerschlagen mehrerer großer Botnetze ist der Versand von Spam 2011 stark reduziert wurden. Dafür ist die Zahl der gezielte Attacken stark gestiegen, wie der US-Softwarehersteller Symantec in seinem Jahresbericht zur Computersicherheit feststellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Spam: 20 Prozent Rückgang
Spam: 20 Prozent Rückgang (Bild: Issei Kato/Reuters)

Der Anteil an Spam ist zurückgegangen: Im Jahr 2011 waren 70,5 Prozent aller versandten Mails Spam, so wenig Spam wie zuletzt 2008. Zwischenzeitlich habe der Anteil bei 90 Prozent gelegen, erklärt der US-Softwarehersteller Symantec in seinem Sicherheitsbericht für das Jahr 2011.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Wiesloch
  2. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg

Das auf Sicherheitssoftware spezialisierte Unternehmen führt diese Entwicklung darauf zurück, dass in diesem Jahr mehrere große Botnetze enttarnt wurden, die massenhaft E-Mails versandt hatten. Seither habe es kein neues Botnetz gegeben, das die abgeschalteten hätte ersetzen können.

Im März wurde das Botnetz Rustock zerschlagen, das aus rund einer Million Rechnern bestand und etwa 30 Milliarden Spam-Mails am Tag verschickte. Mit Coreflood und Kelihos wurden zwei weitere große Botnetze unschädlich gemacht. An den Aktionen gegen Rustock und Kelihos sowie gegen das 2010 abgeschaltete Waledac war Microsoft entscheidend beteiligt.

Allerdings seien die Schläge gegen die Infrastruktur nur ein Grund. Ein weiterer sei, schreibt Symantec, dass sich Spammer zunehmend auf soziale Netze konzentrierten. Über Dienste wie Facebook oder Twitter ließen sich Spam-Links recht einfach verbreiten: Die Spammer bauten ihre eigenen Linkverkürzungsdienste auf. Dann verbreiteten sie die unkenntlich gemachten Webadressen über soziale Netze und lockten die Nutzer so auf ihre Seiten.

Deutlich gestiegen sei die Zahl der gezielten Angriffe mit Schadsoftware wie Stuxnet oder Duqu. Sie habe sich im Laufe des Jahres vervierfacht. Es gibt auch immer mehr Websites, die Schadsoftware verbreiten. Symantec identifizierte im Oktober 2011 knapp 48 Prozent mehr als im Januar.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  3. 33,99€
  4. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)

Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018

Auf der Ifa 2018 hat die Deutsche Telekom ihren eigenen smarten Assistenten gezeigt. Er läuft auf einem ebenfalls selbst entwickelten smarten Lautsprecher und soll zunächst trainiert werden. Telekom-Kunden können an einem Test teilnehmen und erhalten dafür den Lautsprecher kostenlos.

Hallo Magenta - Präsentation auf der Ifa 2018 Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

    •  /