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Windows Store: Transparenter Prüfprozess

Ähnlich wie Apple sieht auch Microsoft eine Prüfung der über seinen App Store verbreiteten Apps vor, will diesen Prüfprozess aber möglichst transparent gestalten. Dazu stellt Microsoft allen Entwicklern im Rahmen des Windows-8-SDK das App Certification Kit (ACK) sowie verständlich formulierte Akzeptanzrichtlinien zur Verfügung. Wird eine App abgelehnt, verspricht Microsoft Feedback, so dass betroffene Entwickler nachbessern können.

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Das neue ACK ist ab sofort für die Windows Developer Preview erhältlich. Entwickler können damit selbst die Einhaltung sämtlicher technischer Anforderungen für Apps prüfen. Letztendlich handelt es sich beim ACK um eine Weiterentwicklung des Windows Software Logo Kits mit neuer, vereinfachter Benutzeroberfläche, verbesserten Tests für mehrere Benutzer und automatischer Erkennung des App-Typs. Das ACK enthält automatisierte Tests, mit denen beispielsweise die Einhaltung des App-Manifests, die Zuverlässigkeit der App und die ordnungsgemäße Verwendung von plattformunterstützten APIs geprüft werden. Das ACK führt dieselben Tests durch wie beim Einreichen der App. So können Entwickler mit dem ACK bereits vor dem Einreichen beim Windows Store sicherstellen, dass den technischen Anforderungen entsprochen wird, oder eventuelle Probleme im Vorfeld beheben.

Über das Windows-Store-Dashboard können Entwickler zudem den Zertifizierungsprozess ihrer App verfolgen. Zusätzlich wird bei jedem Schritt eine Benachrichtigung gesendet.

Bis zu 80 Prozent des Umsatzes für Entwickler

Für den Verkauf von Apps kassiert Microsoft eine Provision, bemüht sich aber, Apple dabei preislich zu unterbieten. So berechnet Microsoft wie Apple für die ersten 25.000 US-Dollar Umsatz einer App eine Provision von 30 Prozent, für höhere Umsätze sinkt diese Provision aber auf 20 Prozent, es verbleiben dann von jedem weiteren Euro Umsatz 80 Prozent beim Entwickler.

Zudem müssen Entwickler wie bei Apple eine jährliche Gebühr entrichten: Für Einzelpersonen fallen 49 US-Dollar pro Jahr an, für Unternehmen 99 US-Dollar.

Apps ab 1,49 US-Dollar

Bei der Preisgestaltung mach Microsoft enge Vorgaben: Entwickler können Apps ab 1,49 Dollar anbieten, wobei der Preis nur in Stufen von 0,50 US-Cent bis 5 US-Dollar erhöht werden kann. Je höher der Preis, je größer fallen auch die Preisstufen aus.

Der Windows Store in Unternehmen

Auch in Unternehmen sollen Mitarbeiter Apps aus dem Windows Store installieren können. Allerdings kann hier der Administrator festlegen, auf welche Apps die Nutzer zugreifen können. Unternehmen können auch interne Metro-Apps auf dem gleichen Weg verteilen, ohne Umweg über die Infrastruktur des öffentlichen Windows Store.

Beta von Windows 8 im Februar 2012

Der Windows Store soll mit der Veröffentlichung der Beta von Windows 8 zur Verfügung stehen und diese will Microsoft Ende Februar 2012 veröffentlichen. Ab sofort startet ein App-Wettbewerb, für den Apps bis zum 15. Januar 2012 eingereicht werden können. Die Sieger müssen ihre Apps dann bis zum 3. Februar 2012 nochmals einreichen, damit sie in der Windows 8 Beta beworben werden.

Während der Betaphase unterstützt Microsoft nur kostenlose Apps, Microsofts Transaktionsplattform steht in dieser Zeit noch nicht zur Verfügung.

 Windows 8: Microsoft enthüllt Windows Store
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Hilmy 04. Jan 2012

Für mich steht und fällt das ganze damit, ob die User zum Appstore gezwungen werden oder...

Anonymer Nutzer 19. Dez 2011

Und wer genau will das HIER wissen?

Der Kaiser! 08. Dez 2011

Kermit sah auch schonmal besser aus..

ichundso 07. Dez 2011

Es wird doch keine Extra Windows 8 Version für ARM Geräte geben. Das ist doch der Witz...

elknipso 07. Dez 2011

Hallo, wenn Microsoft seine Arbeit mit Windows 8 wirklich gut macht, und das ganze sauber...


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