Indien: Regierung will keine Veröffentlichung beleidigender Inhalte

Diffamierende Fotos von hochrangigen indischen Politikern haben den Telekommunikationsminister des Landes dazu veranlasst, Unternehmen wie Google oder Facebook aufzufordern, Inhalte vor der Veröffentlichung zu prüfen.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekommunikationsminister Kapil Sibal auf dem Weltwirtschaftsgipfel 2009: Treffen mit Google, Facebook und anderen
Telekommunikationsminister Kapil Sibal auf dem Weltwirtschaftsgipfel 2009: Treffen mit Google, Facebook und anderen (Bild: Pascal Lauener/Reuters)

Indien hat von verschiedenen großen Internetunternehmen verlangt, dass sie von Nutzern generierte Inhalte vor einer Veröffentlichung auf ihren Seiten prüfen. Die Unternehmen sollten dafür sorgen, dass diffamierende, aufrührerische oder verunglimpfende Beiträge auf ihren Seiten nicht erscheinen.

Politiker verunglimpft

Stellenmarkt
  1. Application Manager Time Logging (m/w/d)
    ALDI SÜD Dienstleistungs-SE & Co. oHG, Duisburg
  2. Koordinator Informationssicherheit und Managementsysteme (m/w/d)
    RheinEnergie AG, Köln
Detailsuche

Indiens Telekommunikationsminister Kapil Sibal habe sich am Montag mit Vertretern der indischen Niederlassungen von Facebook, Google, Microsoft und Yahoo getroffen, berichtet die New York Times. Anlass für den Vorstoß Sibals waren bearbeitete Fotos im Internet, die Premierminister Manmohan Singh und Sonia Gandhi, die Witwe des 1991 ermordeten Premierministers Rajiv Gandhi, verunglimpften.

Die Gespräche hatten aber offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg, berichtet die BBC. Die Unternehmen hätten nicht kooperieren wollen, sagte Sibal auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Sie hätten ihm gesagt, sie würden ohne einen Gerichtsbeschluss nichts unternehmen. Er werde aber nicht zulassen, dass sie sich darauf zurückzögen, nichts tun zu können.

Kein Eingriff in die Pressefreiheit

Er wolle verhindern, dass beleidigendes Material überhaupt veröffentlicht werde. "Wir entwickeln Richtlinien und Mechanismen, um dem Problem beizukommen. Sie werden uns die Daten geben müssen, wo die Bilder hochgeladen wurden und wer das getan hat." Die Regierung wolle nicht in die Pressefreiheit eingreifen, aber sie könne auch nicht erlauben, dass die Gefühle der Bürger verletzt werden.

Golem Karrierewelt
  1. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    27.-29.09.2022, virtuell
  2. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    29.08.-01.09.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Indien hat mehr als 100 Millionen Internetnutzer. Schon allein wegen dieser Zahl sei es ihnen nicht möglich, Beiträge vorab zu kontrollieren. Facebook wies zudem darauf hin, dass es die Möglichkeit gebe, auf ungeeignete Inhalte hinzuweisen, die in dem sozialen Netz veröffentlicht werden. Wenn diese gegen die Facebook-Richtlinien verstießen, würden sie umgehend gelöscht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hacking
Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher

Mit einer neuen Version des Bad-USB-Sticks Rubber Ducky lassen sich Rechner noch leichter angreifen und neuerdings auch heimlich Daten ausleiten.

Hacking: Der Bad-USB-Stick Rubber Ducky wird noch gefährlicher
Artikel
  1. Kilimandscharo: Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter
    Kilimandscharo
    Tanzania Telecommunications bringt Glasfaser auf 3.720 Meter

    Der Campingplatz Horombo Hut bietet Glasfaser-Internet auf 3.720 Meter Höhe. Bald soll auch der höchste Berggifel des Kilimandscharo versorgt werden..

  2. E-Mountainbike Graveler 29 Zoll: Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete
    E-Mountainbike Graveler 29 Zoll
    Aldi verkauft Mountain-E-Bike von Prophete

    Aldi bietet ein sportliches E-Bike für knapp 1.000 Euro an. Das Graveler 29 Zoll ist für unwegsames Gelände und die Stadt gedacht und dabei recht leicht.

  3. Der Herr der Ringe: Filme, Spiele und Sauron-Quietscheentchen
    Der Herr der Ringe
    Filme, Spiele und Sauron-Quietscheentchen

    Abgesehen von den Buchrechten bekommt Mittelerde einen neuen Besitzer. Golem.de stellt schöne und schräge Lizenzprodukte vor.
    Von Peter Steinlechner

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 10%-Gaming-Gutschein bei eBay • Grafikkarten zu Tiefpreisen (Palit RTX 3090 Ti 1.391,98€, Zotac RTX 3090 1.298,99€, MSI RTX 3080 Ti 1.059€) • PS5 bei Amazon • HP HyperX Gaming-Maus 29€ statt 99€ • MindStar (ASRock RX 6900XT 869€) • Bester 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /