Aspire S3: Acer will Preise für Ultrabooks senken
Acer-Chef Jim Wong hat laut Digitimes(öffnet im neuen Fenster) angekündigt, dass sein Unternehmen die empfohlenen Verkaufspreise für Ultrabooks in den kommenden Jahren stark senken wird. Wie in der PC-Branche üblich, gilt dafür der für die USA empfohlene Preis ohne Steuern als Richtwert, bis zum Jahr 2013 soll er 499 US-Dollar erreichen.
Den Grund für den Optimismus liefern die steigenden Absatzzahlen des ersten Acer-Ultrabooks Aspire S3 . Hatte das Unternehmen vor dem Marktstart mit 200.000 bis 300.000 verkauften Geräten im Jahr 2011 gerechnet, wurden diese Prognosen kurz nach dem Verkaufsbeginn halbiert . Nun ist Acer zuversichtlich, doch noch 200.000 Geräte absetzen zu können.
Über alle Modellreihen gesehen, sollen Acers verkaufte Stückzahlen für Notebooks im laufenden Quartal aber leicht sinken, weil die benötigten Festplatten fehlen. Die Laufwerke – die auch in den günstigsten Ausgaben des S3 stecken – sind derzeit weltweit knapp, weil zahlreiche Festplattenfabriken durch die Überflutungen in Thailand nicht produzieren können.
Gipfeltreffen in Taiwan
Die Preise für Ultrabooks sollen Anfang 2012 auch sinken, weil Intel die Herstellung der Komponenten verbilligen will. Dazu soll es einem anderen Bericht zufolge am 7. Dezember 2011 in Taipeh ein Treffen zwischen den Auftragsfertigern Foxconn, Pegatron, Compal und Quanta mit Markenherstellern geben. Vor allem die Kosten für Gehäuse und Displays will Intel durch Zusammenarbeit zwischen vielen Herstellern senken.
Auch Intel selbst kann dazu beitragen: Die Herstellungskosten der CPUs könnten mit den 22-Nanometer-Prozessoren Ivy Bridge sinken. Ob Intel diesen Vorteil aber an die PC-Hersteller weitergibt, ist noch nicht abzusehen.
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