Abo
  • Services:

CPUs: AMD korrigiert Transistorzahl von Bulldozer nach unten

Nicht aus 2 Milliarden, sondern aus 1,2 Milliarden Transistoren besteht AMDs FX-Bulldozer. Dies hat das Unternehmen gegenüber US-Medien bestätigt. Die bisher genannte Transistorzahl soll ein Fehler sein, den AMD nicht weiter erklärt.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs FX-8150 alias Bulldozer
AMDs FX-8150 alias Bulldozer (Bild: PCGH)

AMDs Prozessoren der Serien Opteron (Valencia) und FX (Zambezi) mit acht Integer-Einheiten und Bulldozer-Architektur bestehen nicht aus 2, sondern lediglich 1,2 Milliarden Transistoren. Dies bestätigte das Unternehmen zuerst Anandtech und dann Extremetech. Die bisherige Angabe, die AMD stets verbreitet hatte, bezeichnete der Chiphersteller als "Fehler". Eine Erklärung, wie es zu der falschen Zahl kam, gab AMD nicht ab.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, München, Rheinbach, Leipzig
  2. Bosch Gruppe, Karlsruhe

Stimmen soll aber die Diegröße von 315 Quadratmillimetern, wie AMD gegenüber den US-Medien betonte. AMDs Achtkerner ist damit einer der größten aktuellen x86-Prozessoren, nur Intels Core i7-3960X (Sandy Bridge-E) ist mit 2,27 Milliarden Transistoren und 435 Quadratmillimetern größer. Gegenüber den früheren Phenom II X6 (Thuban), die noch mit 45-Nanometer-Technik hergestellt wurden, konnte AMD beim 32-Nanometer-Bulldozer die Diegröße immerhin von 346 Quadratmillimetern auf 315 Quadratmillimeter leicht reduzieren.

Werden nur noch funktionierende Transistoren gezählt?

Da das Unternehmen die Zahl der Transistoren auch ohne Anfrage der Hardware-Webseiten nach unten korrigiert und keine Erklärung mitlieferte, gibt es zahlreiche Spekulationen zu dieser ungewöhnlichen Maßnahme. Extremetech vermutet, dass AMD nun nur noch die Zahl der funktionierenden Transistoren angibt, und nicht die generell vorhandenen. Insbesondere bei den Caches werden stets mehr Transistoren eingeplant als wirklich benötigt werden, weil bei diesen gleichförmigen Strukturen Herstellungsfehler gemacht werden können, die eine große Menge der Zwischenspeicher nutzlos machen.

Die Korrektur der Transistorzahl könnte auch ein Versuch sein, Druck auf Globalfoundries auszüben. AMD hatte sich seit dem Start der 32-Nanometer-Fertigung über schlechte Ausbeuten beschwert und will nach unbestätigten Angaben einige seiner 28-Nanometer-Produkte nicht mehr von Globalfoundries herstellen lassen. Stattdessen soll TSMC den Zuschlag erhalten haben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 2,50€
  3. 29,95€

Lokster2k 06. Dez 2011

Naja...der Druck entsteht ja grade dadurch, dass sie den Grund noch nicht veröffentlicht...

Lokster2k 06. Dez 2011

Mich macht weniger das "was", sondern mehr das "wie" stutzig...Angabe einer falschen...


Folgen Sie uns
       


Anthem - Fazit

Wir ziehen unser Fazit zu Anthem und erklären, was an Biowares Actionrollenspiel gelungen und weniger überzeugend ist.

Anthem - Fazit Video aufrufen
Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Wintun Wireguard-Entwickler bauen freien TUN-Treiber für Windows
  2. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  3. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar

Stadia ausprobiert: Um die Grafikoptionen kümmert sich Google
Stadia ausprobiert
Um die Grafikoptionen kümmert sich Google

GDC 2019 Beim Ausprobieren und im Gespräch mit Entwicklern wird immer klarer: Stadia von Google ist als eigenständige Plattform zu verstehen und nicht als simpler Streamingdienst. Momentan kommt für das Bild noch der Codec VP9 zum Einsatz.
Von Peter Steinlechner


      •  /