Ultrabooks: Intel braucht weitere Hersteller
Intel will mehr Hersteller für sein Ultrabook-Design gewinnen. Bei einem Treffen am 7. Dezember 2011 in Taipeh, zu dem der Prozessorhersteller eingeladen hat, sollen die Auftragsfertiger Foxconn, Pegatron, Compal und Quanta mit Markenherstellern zusammengebracht werden, berichtet das US-Branchenmagazin Cnet(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen.
Eingeladen sind unter anderem der japanische Druckerhersteller Epson, der Elektronikproduzent Onkyo und der US-Displayhersteller Viewsonic. Weiter werden der taiwanische Scannerproduzent Mustek, der Tablet-PC-Hersteller Motion Computing und der brasilianische Computerkonzern Positivo an dem Treffen teilnehmen. Alle Unternehmen haben auch Notebooks im Angebot.
Größere Marken wie Hewlett-Packard, Dell, Acer, Asus und Toshiba bieten bereits Ultrabooks an oder bereiten den Verkaufsstart vor. Im Frühjahr bis Sommer 2012 werden Ultrabooks mit Intels Ivy-Bridge-Prozessoren erwartet, die im 22-nm-Fertigungsverfahren hergestellt werden.
Kostenfaktor: Ultrabooks-Komponenten Displays und Gehäuse
Intel hat bereits einen Investmentfonds für die Entwicklung von Ultrabook-Komponenten mit 300 Millionen US-Dollar ausgestattet, mit dem die Entwicklung von Akkus, Speicher, Touchscreen und Gehäuse gefördert wird.
Die von Acer, Lenovo und Toshiba gefertigten Ultrabooks mit Alugehäusen sind in der Herstellung teuer und aufwendig. Intel schlug deshalb als günstigere Alternative Glasfasergehäuse vor, die hochwertiger wirken als die Tiefzieh- oder Gussgehäuse von Billignotebooks. Bei Gehäusen und bei Touchscreens arbeitet Intel direkt mit den Herstellern zusammen, um die Preise zu reduzieren.
Intel Chief Technology Officer Justin Rattner ist bereits(öffnet im neuen Fenster) am heutigen 6. Dezember 2011 in Taiwan, um neue Technologie aus den Intel Labs vorzuführen.
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