Battlefield 3 & Co.: Electronic Arts will Scanfunktion von Origin überprüfen

Auch Vertreter von Electronic Arts haben sich bei einem Treffen mit Vertretern der Spielerszene und mit Medien kritisch über die hauseigene PC-Software Origin geäußert, ohne die Spiele wie Battlefield 3 und Fifa 12 nicht laufen. In einem Punkt brachte der runde Tisch, der am 1. Dezember 2011 in Köln stattfand, jedoch offenbar keine Klarheit: in der Frage, ob und wie die Software die Festplatte des Rechners scannt. Das Blog Stigma-Videospiele.de(öffnet im neuen Fenster) berichtet, laut EA seien die Berechtigungen des Clients in der Betaphase mehrfach verändert und erst im Nachhinein auf "Origin-data only" gesetzt worden. In frühen Versionen habe Origin offenbar Zugriff auf alle Daten des Nutzers gehabt.

Im Detail konnte das ein aus den USA zugeschalteter Vertreter von EA angeblich nicht bestätigen. Er sagte der Runde zu, das "als Bug dargestellte Verhalten mit einem älteren Client" zu überprüfen. Laut Stigma-Vdieospiele.de waren die Vertreter von EA und Kritiker von Origin einig, dass die Software derzeit weder den Rechner noch angeschlossene Peripheriegeräte scannt.
EA bestätigte außerdem, dass User, die wegen möglicherweise problematischer Äußerungen aus dem EA-Forum verbannt werden, auch den Zugriff auf Origin verlieren. Wie die Zeitschrift Gamestar(öffnet im neuen Fenster) berichtet, sagte ein Vertreter von EA, es handele sich um einen Fehler. An einer Lösung werde gearbeitet.
Die Software Origin steht mittlerweile auch bei Verbraucherschützern in der Kritik, EA wurde deshalb von der Verbraucherzentrale Bundesverband abgemahnt. Bereits Mitte November 2011 hatten Spielevertreter, Datenschützer und Wissenschaftler in Köln über Origin diskutiert; jedoch ohne Vertreter von Electronic Arts.