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Sprint.ly und Trello: Planungswerkzeuge für das ganze Unternehmen

Sprint.ly und Trello sollen die Zusammenarbeit von Mitarbeitern verbessern und dafür sorgen, dass bessere Produkte entstehen. Die beiden webbasierten Werkzeuge sind sehr unterschiedlich, haben aber eines gemeinsam: Sie beschränken sich nicht auf die Entwicklungsabteilung.

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Trello auf dem ganz großen Bildschirm
Trello auf dem ganz großen Bildschirm (Bild: Trello)

Was passiert im Unternehmen? Wer arbeitet an welchem Projekt? In welchem Stadium befindet sich ein Projekt? Welche Projekte oder Funktionen sollten überhaupt umgesetzt werden? Solche und ähnliche Fragen sollen sich mit Trello und Sprint.ly beantworten lassen. Obwohl beide Werkzeuge dafür das ganze Unternehmen einbeziehen, ist Sprint.ly eher als Entwicklungswerkzeug für Produkte einzuordnen, während Trello wie eine lose Projektverwaltung wirkt.

Trello: Für jede Aufgabe eine Karte

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Trello ist nicht viel mehr als eine Website mit einer Sammlung von Listen. Jede Liste enthält einige Karten, jede der Karten repräsentiert etwas, an dem möglicherweise jemand arbeiten will. Änderungen an diesen Listen sind per Drag-and-Drop möglich, so dass einzelne Karten von einer Liste, beispielsweise "Idee", in eine andere, zum Beispiel "aktuelle Projekte" oder "Letzte Prüfung", verschoben werden können. Dabei können jeder Karte Personen zugeordnet werden.

Trello arbeitet webbasiert und passt sich der Bildschirmgröße an, so dass das Werkzeug auch auf dem Smartphone genutzt werden kann. Änderungen werden automatisch zwischen allen Browsern synchronisiert, so dass immer alle Nutzer auf dem aktuellen Stand sind.

Die Karten enthalten auf ihrer "Vorderseite" nur eine knappe Beschreibung, auf der Rückseite aber lassen sich beliebige Informationen unterbringen, die im Stile eines Facebook-News-Feeds angezeigt werden. Dort finden sich dann beispielsweise detaillierte Beschreibungen, Diskussionen, Dateianhänge, Links, Checkliste, Bilder und Videos. Jeder Karten lassen sich zudem Tags zuordnen.

Sprint.ly funktioniert eher produktbezogen

Sprint.ly soll helfen, die Entwicklung neuer Produkte ganzheitlich zu koordinieren. Dazu fasst Sprint.ly Objekte in einer Liste zusammen, die nach verschiedenen Kriterien wie Personen, Tags, Status und Priorität gefiltert werden kann. Dabei unterscheidet Sprint.ly zwischen Storys, Aufgaben, Defekten und Tests. Storys lassen sich in Unterobjekte aufspalten und dann einzelnen Mitarbeitern zuweisen.

Jeder im Unternehmen kann die Liste einsehen und mit einem Klick auf ein "Herz" deutlich machen, dass ihm eine Aufgabe oder ein Bug besonders am Herzen liegt. Zudem kann jeder neue Objekte anlegen, wobei ein kleines Werkzeug beispielsweise helfen soll, die Storys möglichst sinnvoll zu formulieren. Das erleichtert zugleich die semantische Auswertung.

Titel, Tags und Beschreibungen können durchsucht werden, wobei sich die Liste der Suche anpasst. Zudem lassen sich angepasste Ansichten der Objektliste abspeichern. Die Priorität kann in der Listenansicht durch Verschieben der Objekte per Drag-and-Drop geändert werden. Damit bei der Arbeit mit Untermengen an Objekten nicht der Zusammenhang verloren geht, zeigt Sprint.ly an der linken Seite alle Projekte in Form von farbigen Balken an. Diese Quick-Sort genannte Leiste ermöglicht es zudem, Objekte neu zu sortieren.

Ein Dashboard soll für Übersicht sorgen. Es gruppiert die Objekte nach Status in einem Kanban-Board, zeigt eine Zusammenfassung in Zahlen und wie viele Objekte welcher Art an welchen der letzten sieben Tage abgearbeitet wurden. Im Kanban-Board lassen sich die einzelnen Objekte zudem in einen anderen Status verschieben. Eine Anbindung an Github sorgt dafür, dass Commit-Nachrichten als Kommentare in den Storys erscheinen.

Preis und Verfügbarkeit

Trello ist bereits seit seiner Vorstellung auf der Konferenz Techcrunch Disrupt im September 2011 verfügbar und kann kostenlos genutzt werden. Lediglich künftige Premiumfunktionen sollen kostenpflichtig werden.

Sprint.ly kann noch nicht ausprobiert werden, Interessierte können eine Einladung für den geschlossenen Betatest anfragen. Der Dienst soll bereits in der Betaversion 9 US-Dollar pro Nutzer und Monat kosten.



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cista.longerbam 05. Jul 2013

Viele dank fur eine schone post? Haben Sie auch andere kanban tools getestet so wie...

Samuel.Klyk.ch 26. Feb 2012

Im Sommer kommt ActiveCollab 3. Es wird das Projektmanagement komplett revolutionieren...

Pytlik 08. Dez 2011

http://organisedminds.com/ Interessierte können seit Oktober eine Einladung für den...

Bankai 06. Dez 2011

Und, hast du dein TShirt schon bestellt...


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