Abo
  • Services:

Spyware: Hinweise auf Carrier IQ auf Geräten in Deutschland

Carrier IQ könnte auch auf Android-Geräten installiert sein, die in Deutschland gekauft wurden. Mit Hilfe der Applikation "Voodoo Carrier IQ detector" konnte Golem.de Hinweise darauf auf zwei Geräten feststellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Hinweise auf Carrier IQ wurden auch auf Geräten in Deutschland entdeckt.
Hinweise auf Carrier IQ wurden auch auf Geräten in Deutschland entdeckt. (Bild: Golem.de)

Auch auf Android-Geräten, die in Deutschland gekauft wurden, gibt es Hinweise auf die als Spyware eingestufte Software Carrier IQ. Die Applikation "Voodoo Carrier IQ detector" fand auf zwei von drei von Golem.de geprüften Geräten entsprechende Hinweise. Alle drei Geräte wurden direkt von Händlern in Deutschland erworben - ohne Vertrag. Bislang bezogen sich alle Berichte über installierte Carrier-IQ-Anwendungen nur auf Mobiltelefone auf dem US-Markt. In Großbritannien gibt es ebenfalls Hinweise, dass Carrier IQ dort eingesetzt wird.

  • Hinweise auf Carrier IQ auf dem Samsung Galaxy Tab
  • Hinweise auf Carrier IQ auf dem Samsung Galaxy S2
Hinweise auf Carrier IQ auf dem Samsung Galaxy Tab

Binärdateien und Dienste von Carrier IQ

Inhalt:
  1. Spyware: Hinweise auf Carrier IQ auf Geräten in Deutschland
  2. Carrier IQ auf über 140 Millionen Mobiltelefonen

Auf dem Galaxy Tab mit Android 2.2 alias Froyo entdeckte die Anwendung im Verzeichnis "/system/bin/" eine Binärdatei mit dem Namen "iqmsd" und zwei Bibliotheken mit den Namen "libiq_service.so" und "libiq_client.so", die im Verzeichnis "/system/lib" abgelegt sind. Carrier IQ Detector stufte sie allerdings als "inaktiv" ein.

Auf einem Samsung Galaxy S2 mit Android 2.3.4 alias Gingerbread entdeckte die Software zumindest Hinweise auf die Dienstklasse mit dem Namen "com.carrieriq.iqagent.service.receivers.BootCompleteReceiver", die darauf hinweist, dass der Dienst beim Systemstart initiiert werden soll. Hinweise auf Binärdateien oder Bibliotheken, wie auf dem Galaxy Tab entdeckt, gibt es nicht.

Auf einem frisch erworbenen Galaxy Nexus mit einem Stock-Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich konnte die Software keinerlei Hinweis auf Carrier IQ entdecken, weder als Diensteintrag noch als Binärdateien.

Erkennungssoftware im frühen Stadium

Stellenmarkt
  1. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg
  2. matrix technology AG, München

Wie zuverlässig Voodoo Carrier IQ Detector funktioniert, ist noch unklar. Sie befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium und der Entwickler verspricht, die Software laufend zu aktualisieren. Noch seien die Ergebnisse nicht ganz verlässlich.

Carrier IQ auf über 140 Millionen Mobiltelefonen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,99€ + USK-18-Versand (Die Bestellbarkeit kann sich jederzeit ändern bzw. kurzfristig wieder...
  2. (u. a. Xbox Live Gold 12 Monate für 38,49€ und Monster Hunter World Deluxe Edition für 48,49€)
  3. 59,99€
  4. 29,99€

Enyaw 15. Dez 2011

hab hier n Vodafone Defy mit der aktuellen Version -> no Probs

samy 14. Dez 2011

Leider haben die "people you trust" total daneben gelegen... https://www.golem.de/1112...

herster 09. Dez 2011

@silmarill: Amazon ist ein Händler. Der ist weder für die Firmware verantwortlich, noch...

Endwickler 08. Dez 2011

Namen sind nicht an die Rechtschreibregeln gebunden. Sie werden festgelegt und gelten...

Endwickler 05. Dez 2011

So, wie du schreibst, scheinst du immer noch sehr aufgeregt zu sein. :-)


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /