Core i7-3960X: Mainboard für Workstations mit sechs x16-Slots

Von Asus kommt ein neues Mainboard für Intels Hexacore Sandy Bridge-E, das sich für günstige Workstations eignet. Neben vielen Schnittstellen gibt es auch eine Garantie mit Vorabaustausch.

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Das P9X79 WS
Das P9X79 WS (Bild: Asus)

Sind Mainboards für den Core i7-3960 mit rund 200 Euro generell schon nicht billig, so schraubt das P9X79 WS von Asus mit 329 Euro Preisempfehlung die Kosten nochmals etwas in die Höhe. Dafür gibt es jedoch sechs x16-Slots für PCI-Express-Karten und eine Garantie von 36 Monaten. Innerhalb dieser Zeit kann der Kunde von Asus ein neues Gerät erhalten, noch bevor er sein defektes eingeschickt hat.

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Wie die sechs x16-Slots beschaltet sind, gibt Asus auch im Datenblatt bisher nicht genau an. Da aber bei zwei x16-Karten alle Lanes beschaltet werden, bei drei Karten eine mit x16 und zwei mit x8 und bei vier Karten jede mit x8, dürften diese Lanes am PCIe-Root-Complex der CPU hängen. Die beiden zusätzlichen Slots sind mit nur vier Datenleitungen angebunden, was aber beispielsweise für RAID-Adapter noch ausreicht.

Auch sechs GPUs lassen sich so für Rechenaufgaben nutzen, wenn die Anwendung nicht zu viele Datentransfers aus dem Hauptspeicher erfordert. Wie bei der Plattform üblich, laufen die Steckplätze wohl mit den kommenden Karten für PCI-Express 3.0, die Marke dürfen die Hersteller aber wegen zu weniger Tests noch nicht verwenden.

Asus empfiehlt das Gerät für den Dauerbetrieb und für den Bau von Workstations. Dafür wurden auch die vom X79-Chipsatz bereitgestellten beiden SATA-Ports für 6 GBit/s um zwei weitere ergänzt. Sie stellt ein Marvell-Controller zur Verfügung. Von der Asus-Tochter Asmedia kommt der USB-3.0-Chip, der vier Ports bereitstellt.

Bisher nur mit 4-GByte-DIMMs getestet

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Beim Einsatz in einer Workstation ist viel und zuverlässiger Speicher gefragt. Dafür gibt es bereits eine Kompatibilitätsliste (PDF), die bisher aber hauptsächlich teure Overclocking-Module von Herstellern wie G.Skill, Geil und Kingstons Hyper-X-DIMMS enthält. Immerhin laufen einige der Module laut Asus' Tests auch mit der Vollbestückung von acht DIMMs.

Speicherriegel mit 8 GByte hat Asus offenbar noch nicht ausprobiert, nach den Erfahrungen von Golem.de laufen sie mit manuellen Timings aber auch in X79-Mainboards. Wer sich nur auf die von Asus getesteten DIMMs verlassen will, kommt so auf maximal 32 GByte Speicher. Zu beachten ist, dass die CPUs der Serie Core i7-3900 ECC-Speicher nicht unterstützen. Laut Intel sollen auch die kommenden Xeons mit acht Kernen in solchen Mainboards laufen und den fehlerkorrigierenden Speicher dann ansteuern können. Das P9X79 WS wird bereits ausgeliefert.

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