Abo
  • Services:
Anzeige
Begehrt und rar: fabrikfrische WD20EARX
Begehrt und rar: fabrikfrische WD20EARX (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Festplattenkrise: Erste Fabrik von WD in Thailand baut wieder Festplatten

Begehrt und rar: fabrikfrische WD20EARX
Begehrt und rar: fabrikfrische WD20EARX (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Western Digital hat in einer der von der Flutkatastophe in Thailand betroffenen Fabriken die Produktion wieder aufgenommen. Ein weiteres Werk steht noch unter Wasser, frühestens ab März 2012 sollen alle Anlagen wieder vollständig einsatzbereit sein.

Früher als vom Unternehmen selbst erwartet, kann Western Digital die Produktion in seiner Festplattenfabrik im thailändischen Bang Pa-in wieder aufnehmen. Das Werk stand seit Oktober 2011 rund 1,8 Meter unter Wasser und wurde erst am 17. November trockengelegt. Strom gibt es dort seit dem 26. November, und am 30. November wurde die Fertigung laut WD wieder aufgenommen.

Anzeige

Die Maschinen zum Bau der Aufhängungen der Schreib-/Lese-Köpfe (head slider) in Bang Pa-in können jedoch nicht am bisherigen Standort weiterbetrieben werden. WD hat sie aus der Fabrik entfernt und reinigt sie nun an einem anderen Ort. Da WD viele dieser Komponenten selbst herstellt, wird die Produktion von Festplatten noch länger eingeschränkt bleiben.

Erst ab März 2012 erwartet das Unternehmen wieder eine Fertigung mit dem bisherigen Volumen. Dann sollen die Head Slider auch in einer neuen Fabrik im malaysischen Penang hergestellt werden können. WD verlagert also offenbar die Herstellung dieser Schlüsselkomponenten teilweise.

Zweite Fabrik soll noch 2011 trocken werden

WDs zweite große Fabrik in Thailand steht nach wie vor 60 Zentimeter unter Wasser. Das Werk in Navanakorn, wo bisher vollständige Festplatten hergestellt wurden, soll erst im Laufe des Dezembers trockengelegt werden. Danach kann die Reinigung der Maschinen und Räume beginnen. Wann die Fabrik wieder einsatzbereit ist, wagt WD noch nicht vorherzusagen.

Insgesamt erwartet Western Digital durch die Schäden an seinen Werken und den Produktionsausfall Kosten von 225 bis 275 Millionen US-Dollar. Dabei sind eventuelle Zahlungen von Versicherungen noch nicht eingerechnet. Der Umsatz des Unternehmens soll im laufenden Geschäftsquartal nur rund 1,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Im vorherigen Quartal setzte das Unternehmen noch 2,7 Milliarden US-Dollar um.

Wie viele Festplatten WD im laufenden Quartal herstellen kann, gab das Unternehmen nicht an. Schätzungen von taiwanischen PC-Herstellern zufolge soll WD nur 22 bis 26 Millionen Laufwerke statt 58 Millionen im vorherigen Quartal fertigen können. Dass Festplatten weiterhin knapp bleiben, was zu steigenden Preisen führt, gibt aber auch WD selbst an. Das Unternehmen schätzt die weltweite Nachfrage auf 170 bis 180 Millionen Geräte ein, von denen die Branche aber nur 120 Millionen herstellen könne. Mit einer Entspannung des Marktes ist WD zufolge erst im zweiten Quartal 2012 zu rechnen.


eye home zur Startseite
andi_lala 03. Dez 2011

außer bei apple produkten

Icho-Tolot 03. Dez 2011

bei apple scheint das aber ganz gut zu funktionieren. das produkt muss wahrscheinlich...

Dante-ZukaZero 03. Dez 2011

Ich würd auch gern mal wissen was der Kauderwelsch soll ?? PC werden teurer du laberst...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. headwaypersonal GmbH, Berlin
  2. Hella Gutmann Solutions GmbH, Ihringen nahe Freiburg im Breisgau und Colmar
  3. Aareal Bank AG, Wiesbaden
  4. SCHUFA Holding AG, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Metal Gear Survive 35,99€, Metal Gear Solid V Ground Zeroes 3,99€, PES2018 26,99€)
  2. (u. a. John Wick, Security, Sicario, Paddington, Non-Stop, Pulp Fiction, Total Recall, Die...
  3. 189€ (Bestpreis)

Folgen Sie uns
       


  1. Windows Phone 7.5 und 8.0

    Microsoft schaltet Smartphone-Funktionen ab

  2. Raja Koduri

    Intel zeigt Prototyp von dediziertem Grafikchip

  3. Vizzion

    VW zeigt selbstfahrendes Auto ohne Lenkrad

  4. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  5. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  6. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  7. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

  8. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  9. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  10. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fe im Test: Fuchs im Farbenrausch
Fe im Test
Fuchs im Farbenrausch
  1. Mobile-Games-Auslese GladOS aus Portal und sowas wie Dark Souls für unterwegs
  2. Monster Hunter World im Test Das Viecher-Fleisch ist jetzt gut durch
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Topkek

    Dwalinn | 09:13

  2. Re: Echt schade

    dantist | 09:12

  3. Re: Kein brauchbares Elektrofahrzeug am Start...

    Nogul | 09:11

  4. Re: Lebensmittel auf dem Land liefern..

    kellemann | 09:09

  5. Digitaler Wandel in der IT

    brutos | 09:07


  1. 08:51

  2. 06:37

  3. 06:27

  4. 00:27

  5. 18:27

  6. 18:09

  7. 18:04

  8. 16:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel