Nanotechnologie: Forscher drucken Elektronik zum Ansteuern von OLEDs

Wissenschaftler der UCLA haben einen Weg gefunden, die Fertigung von OLED-Displays zu verbilligen. Sie bringen dazu die Ansteuerungselektronik auf der Rückseite des Panels mit Methoden des Inkjet-Drucks an.

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Der gedruckte Transistor
Der gedruckte Transistor (Bild: UCLA)

Ohne eine Vakuumkammer lassen sie sich bauen, die Transistoren der UCLA in Los Angeles. Die Bauelemente werden aus Kohlenstoffröhrchen gebaut, die mittels Mechanik, die einem Tintenstrahldrucker entspricht, auf die Rückseite eines OLEDs aufgebracht wird. Die Ansteuerung der LEDs mittels Transistoren ist beim Bau der organischen Displays einer der teuersten Schritte.

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OLEDs günstiger zu machen, war einer der Hauptansätze der Forschungsarbeit, welche die Wissenschaftler in den Nano Letters veröffentlicht haben. Um ihr Ziel zu erreichen, setzten die Forscher nicht auf herkömmliche Basismaterialien von Displays wie Silizium, sondern auf eine Kunststofffolie. Neben den Kohlenstoffröhrchen, die den eigentlichen Transistor bilden, wurde beim Druck auch eine leitfähige Tinte mit Silber verwendet, um die Verbindungen herzustellen.

Ein reines Forschungsprojekt soll das bedruckte OLED nicht bleiben. Die UCLA hat dafür bereits vor zwei Jahren eine Spin-off-Einrichtung gegründet. Eine der ersten Ausgründungen ist das Unternehmen Aneeve Nanotechnologies. Es soll die Drucktechnik bis zur Serienreife entwickeln.

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