Abo
  • Services:
Anzeige
Zellen auf einem Transistor aus Graphen
Zellen auf einem Transistor aus Graphen (Bild: TU München)

Nanotechnologie: Transistoren aus Graphen erfassen elektrische Zellaktivität

Zellen auf einem Transistor aus Graphen
Zellen auf einem Transistor aus Graphen (Bild: TU München)

Forscher aus München und Jülich haben Transistoren aus Graphen entwickelt, mit denen sie elektrische Signale aus Zellen mit einer hohen zeitlichen und räumlichen Auflösung aufzeichnen können.

Einen Chip aus Graphen, der die elektrischen Signale von Nervenzellen erfassen kann, haben Forscher der Technischen Universität in München und des Forschungszentrums Jülich gebaut. Die Studie habe gezeigt, dass das Material gut geeignet sei für künftige bioelektrische Anwendungen, schreiben sie im Fachmagazin Advanced Materials.

Anzeige

Der Chip besteht aus einer Anordnung von 16 Feldeffekttransistoren aus Graphen auf einer Kupferfolie. Darauf züchteten die Wissenschaftler Zellen, die denen des Herzmuskels ähneln. Die Transistoren konnten die Aktionspotenziale jeder Zelle mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung messen.

So konnten die Forscher die Ausbreitung von Impulsspitzen verfolgen, die in Abständen im zweistelligen Millisekundenbereich aufeinander folgten - in etwa so wie sich auch Aktionspotenziale durch Zellschichten ausbreiten würden. Wurden die Zellen dem Stresshormon Noradrenalin ausgesetzt, zeichneten die Transistoren einen vergleichbaren Anstieg in der Frequenz der Impulsspitzen auf.

Bioelektrische Chips könnten in Zukunft beispielsweise in das Gehirn, in Augen oder Ohren implantiert werden, um gestörte Nervenverbindungen wieder herzustellen. Bislang werden solche Chips aus Silizium hergestellt. Das Material kann auf flexiblen Substraten brechen oder durch die Flüssigkeit einer Zelle beschädigt werden. Dem Graphen hingegen sollen die Bedingungen im Körper weniger anhaben können. Hinzu kommt seine hohe Leitfähigkeit sowie die Möglichkeit, dass es künftig günstig produziert werden kann.

Ihre weitere Arbeit werde, erklärt Jose Antonio Garrido von der TU München, darin bestehen, das schon recht gute Rauschverhalten des Transistoren zu verbessern sowie die Technik weiterzuentwickeln, um den Chip auf flexible Trägermaterialien wie Parylene oder Polyimide aufzubringen, die für Implantate eingesetzt werden.


eye home zur Startseite
burzum 01. Dez 2011

Dann könnte man ja immerhin total kaputte Module wie "Politlandschaft v.0.8.15" patchen!

Schiwi 01. Dez 2011

Widerstand ist zwecklos



Anzeige

Stellenmarkt
  1. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  2. ADAC SE, München
  3. ISCUE, Nürnberg
  4. dSPACE GmbH, Paderborn


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Banana Pi M2 Berry: Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
Banana Pi M2 Berry
Per SATA wird der Raspberry Pi attackiert
  1. Die Woche im Video Mäßige IT-Gehälter und lausige Wahlsoftware
  2. Orange Pi 2G IoT ausprobiert Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone

Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
Mini-Smartphone Jelly im Test
Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  1. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones
  2. Smartphones Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht
  3. Wavy Klarna-App bietet kostenlose Überweisungen zwischen Freunden

  1. Eher nicht

    cicero | 18:51

  2. Re: War wichtig ist aber in der PHP-Community...

    crash | 18:50

  3. Re: Linux

    elgooG | 18:49

  4. Re: Wenn das Marketingabteilung mal wieder...

    cicero | 18:47

  5. nächste Stufe der Automatisierung

    cicero | 18:46


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel