Skydrive: Microsoft verbessert seine Onlinefestplatte
Microsoft vereinfacht den Dateiaustausch über Skydrive: Dokumente, die mit den Office Web Apps bearbeitet werden, können nun direkt aus den Programmen über Skydrive bereitgestellt werden. Es ist nicht mehr notwendig, separate Einstellungen beispielsweise zur Ordnerfreigabe in Skydrive vorzunehmen.
Auch die Freigabe von Dateien über andere Dienste wird einfacher: Sowohl aus dem Skydrive- als auch aus den Web-App-Menüs lassen sich einzelne Dokumente per E-Mail oder auf sozialen Netzwerken wie Facebook freigeben. Auf Wunsch werden verschiedene Links generiert, die dem Empfänger die Wahl lassen, die Datei lediglich einzusehen oder auch zu bearbeiten.

Darüber hinaus können Ordner direkt erstellt, per Tastenkürzel umbenannt und mehrere Dateien gleichzeitig verschoben, gelöscht oder heruntergeladen werden. Per Rechtsklick zeigt Skydrive ein Menü mit sogenannten Sofortaktionen zur schnelleren Bearbeitung.
Für mehr Komfort nutzt Microsoft zudem neue Möglichkeiten von HTML5, die Internet Explorer 10, Google Chrome, Firefox oder Safari bieten, beispielsweise, um Dateien im Hintergrund hochzuladen. Außerdem lassen sich Dateien und Fotos nun mittels Drag-and-Drop hinzufügen. PDF-Dateien zeigt Skydrive über den im jeweiligen Browser integrierten PDF-Viewer an.
Um die Geschwindigkeit des Webinterfaces zu erhöhen, lädt Microsoft einige der benötigten Ressourcen bereits, während Nutzer noch ihr Login und Passwort eingeben. Zudem soll der Loginprozess deutlich schneller ablaufen.
Einen detaillierten Überblick über die Neuerungen in Skydrive gibt ein Eintrag im Windowsteamblog(öffnet im neuen Fenster).
Mit dem kommenden Windows 8 wird Skydrive an Bedeutung gewinnen, denn Microsoft wird seinen Cloud-Speicherdienst eng in das Betriebssystem einbinden.
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