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Acer: Display errechnet fehlende 3D-Informationen selbst

Der Acer HR274H ist ein 27 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Eingespeistes 2D-Material kann die Elektronik ohne Zutun der Grafikkarte in stereoskopische 3D-Bilder umrechnen.
/ Andreas Donath
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Acer HR274H (Bild: Acer)
Acer HR274H Bild: Acer

Wie im Kino können die stereoskopischen Bilder des neuen Acer-Displays HR274H mit polarisierenden Brillen betrachtet werden. Sie benötigen keine Stromversorgung und sind leicht und preiswerter als aktive Shutterbrillen, bei denen abwechselnd jeweils ein Brillenglas undurchsichtig wird.

Der 27 Zoll große Monitor kann ähnlich wie manche 3D-Fernseher eingespeistes zweidimensionales Bildmaterial in Pseudo-3D umwandeln. Die erforderlichen Tiefeninformationen versuchen die Geräte aus dem Originalbildmaterial zu gewinnen. Voraussetzung ist lediglich, dass das Bildmaterial über die HDMI-Schnittstelle eingespeist wird. Über die ebenfalls vorhandene VGA-Schnittstelle eingespeiste 2D-Signale können nicht in 3D umgewandelt werden.

Die Reaktionszeit des Panels, das mit LEDs beleuchtet wird, gibt Acer mit 2 Millisekunden (Grauwechsel) an. Das dynamische Kontrastverhältnis beziffert der Hersteller mit 100 Millionen zu 1. Das besser vergleichbare statische Kontrastverhältnis behielt Acer für sich. Nach Informationen von 3Dvision Blog(öffnet im neuen Fenster) beläuft sich die Helligkeit auf 250 Candela pro Quadratmeter. Der Strombedarf wird mit 27,50 Watt im Betrieb und 1,4 Watt im Schlafmodus angegeben. Im Displayrahmen sind zwei Lautsprecher integriert.

In den USA soll der Acer HR274H 3D für rund 600 Euro in den Handel kommen. Darin ist eine dreijährige Garantie enthalten.


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