Ultrabooks: Die Preise dürften Anfang 2012 fallen

Die Preise für Ultrabooks sollen fallen. Das berichtet die Branchenzeitung Digitimes(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Zulieferer der Notebookhersteller. Ende 2011 werden Acer, Asus Computer und Toshiba die Einzelhandelspreise der Ultrabooks auf unter 1.000 US-Dollar senken.
Im ersten Quartal 2012 sei durch einen Marketingzuschuss von 100 US-Dollar des Prozessorherstellers Intel ein weiterer Preisnachlass von 5 Prozent bis 10 Prozent auf dem Markt zu erwarten.
Lenovo, Hewlett-Packard, Toshiba und Dell würden Mitte November 2011 ihre Ultrabooks vorstellen, so die Quellen der Digitimes weiter.
Die hohen Preise für Prozessoren und SSDs würden die Kosten für die Fertigung von Ultrabooks in die Höhe treiben. Bei einem 13-Zoll-Modell betragen die reinen Materialkosten 690 US-Dollar. Die Kosten für die Auftragshersteller liegen bei 100 US-Dollar und für Marketing und Vertrieb kämen weitere 150 US-Dollar hinzu.
Intel-Manager Erik Reid hatte im August 2011 angekündigt , dass die ersten Ultrabooks zu einem Preis von unter 1.000 US-Dollar auf den Markt kommen sollen. Doch die Hersteller hatten Probleme, die Preisobergrenze einzuhalten.
Doch selbst wenn Intel seine Prozessoren und Chipsätze gratis anbieten würde, könnten Ultrabooks nicht schnell billiger werden, hatte Navin Shenoy, Intels Marketingchef für den asiatisch-pazifischen Raum, erklärt. "Selbst wenn wir die Chips verschenken würden, könnten wir den angepeilten Preispunkt nicht erreichen, wenn wir nicht auch mit dem Rest der Branche zusammenarbeiten würden" .
Acer lieferte sein erstes Ultrabook Ende Oktober 2011 aus. Das Acer Aspire S3 wird in unterschiedlichen Konfigurationen mit Intels Core i5 oder Core i7 angeboten. Die einfachste Ausführung mit Core-i5-2467M-Prozessor, 4-GByte-DDR3-SDRAM, 320-GByte-Festplatte und 20-GByte-SSD-Cache kostet rund 800 Euro. Wegen der Festplattenkrise ist hier jedoch eher eine Verteuerung zu erwarten.



