Abo
  • Services:

Germany's Gold: Kartellamt prüft Onlinevideothek von ARD und ZDF

Das Bundeskartellamt prüft die Pläne von ARD und ZDF zur Errichtung einer gemeinsamen Onlinevideothek mit dem Projektnamen "Germany's Gold". Ein ähnliches Vorhaben von RTL und ProSiebenSat.1 hatten die Wettbewerbshüter gestoppt.

Artikel veröffentlicht am ,
Andreas Mundt
Andreas Mundt (Bild: Bundeskartellamt)

Das Bundeskartellamt hat ein Kartellverfahren zur Prüfung der geplanten "Video on Demand-Plattform" der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten eingeleitet, teilt die Behörde mit. Das Vorhaben von ARD und ZDF unterliege "den gleichen kartellrechtlichen Maßstäben wie die geplante Plattform von RTL und ProSiebenSat.1", macht Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, deutlich. Die Pläne von RTL und ProSiebenSat.1 hatte das Bundeskartellamt gestoppt.

Stellenmarkt
  1. Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf
  2. Convidis AG, Sankt Gallen (Österreich)

Einige Tochtergesellschaften des ZDF, verschiedener ARD-Sender sowie mehrere Fernsehproduktionsunternehmen hatten Ende Oktober 2011 beim Bundeskartellamt die Einrichtung einer gemeinsamen Onlinevideothek angemeldet. Geplant ist demnach, ein Gemeinschaftsunternehmen im Bereich Video on Demand zu gründen, das den Einzelabruf von Filmen, Serienfolgen und Fernsehshows ermöglicht.

Das geplante Gemeinschaftsunternehmen soll die dafür genutzte Plattform errichten und betreiben. Die Inhalte sollen aus dem Fundus der Beteiligten, aber auch von Dritten stammen und kostenlos und kostenpflichtig über alle zugänglichen Verbreitungswege angeboten werden.

Eine fusionskontrollrechtliche Prüfung des Vorhabens hat das Bundeskartellamt bereits abgeschlossen und keine Probleme entdeckt, da die Beteiligten auf den in Betracht kommenden Märkten - anders als RTL und ProSiebenSat.1 gemeinsam auf dem Fernsehwerbemarkt - nicht marktbeherrschend sind und es durch den Zusammenschluss auch nicht werden.

Offen ist aber noch die Frage, ob ein Verstoß gegen das allgemeine Kartellverbot vorliegt. Ein entsprechendes Prüfverfahren hat das Bundeskartellamt bereits eingeleitet und den Beteiligten mitgeteilt, "dass sie im laufenden Prüfverfahren etwaige Investitionen in das Gemeinschaftsunternehmen auf eigenes Risiko vornehmen und dass für solche Investitionen kein Vertrauensschutz besteht".



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt bekommen

AdmiralAckbar 01. Dez 2011

Finance The BBC has the second largest budget of any UK broadcaster with an operating...


Folgen Sie uns
       


Vampyr - Fazit

Vampyr überzeugt uns relativ schnell im Test. Nach einer Weile flacht die Blutsaugerei aber wegen langweiliger Gespräche und Probleme mit der Kameraführung ab.

Vampyr - Fazit Video aufrufen
KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Youtube Music, Deezer und Amazon Music: Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer
Youtube Music, Deezer und Amazon Music
Musikstreaming buchen ist auf dem iPhone teurer

Wer seinen Musikstreamingdienst auf einem iPhone oder iPad bucht, muss oftmals mehr bezahlen als andere Kunden. Der Grund liegt darin, dass Apple - außer bei eigenen Diensten - einen Aufschlag von 30 Prozent behält. Spotify hat Konsequenzen gezogen.
Ein Bericht von Ingo Pakalski

  1. Filme und Serien Nutzung von kostenpflichtigem Streaming steigt stark an
  2. Highend-PC-Streaming Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
  3. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?

    •  /