Abo
  • Services:

Meego mit Wischgesten

Uns waren die fehlenden Hardwaretasten auf dem N9 bereits aufgefallen und wir waren auf die Bedienung gespannt. Das Meego-Gerät wird vor allem über Wischgesten bedient.

Stellenmarkt
  1. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  2. Beumer Group GmbH & Co. KG, Dortmund

Der Standby-Bildschirm unter Meego zeigt das Datum und die Uhrzeit an. Dabei wird die Displayhelligkeit für das Energiesparen deutlich reduziert. Ein "@"-Zeichen weist darauf hin, wenn Nachrichten wie E-Mails oder SMS eingegangen sind. Ist das N9 am Ladegerät angeschlossen, wird das ebenfalls angezeigt. Per Doppeltipp auf den Bildschirm oder per Druck auf den Ein- und Ausschalter erscheint der Sperrbildschirm.

Gewöhnungsbedürftiges Wischen

Der Sperrbildschirm verschwindet wie bei modernen Smartphones üblich per Wischgeste. Das Wischen ist allerdings gewöhnungsbedürftig, denn der Anwender muss immer vom Gehäuserand in den Bildschirm hineinwischen.

Wird mit einer solchen Geste beim Wisch von unten in der Mitte des Bildschirms gestoppt, erscheint eine Schnellstartleiste mit vier Icons für die Telefonanwendung, die Nachrichtenapplikation, die Kameraanwendung und für den Browser. Die Belegung dieser Schnellstartleiste lässt sich nicht ändern.

Schwierige Wischgesten

Während am Anmeldebildschirm noch problemlos geübt werden kann, können später nicht exakt platzierte Wischgesten ungewollte Auswirkungen haben, denn auch Anwendungen werden teils mit Wischgesten gesteuert.

Wenn eine Anwendung geschlossen oder in den Ruhezustand versetzt werden soll, muss wieder präzise vom Rand her gewischt werden. Diese ausladenden Gesten sind gewöhnungsbedürftig und erfordern einiges an Eingewöhnung. Hier fehlen eindeutig die unter Android oder Windows Phone 7 gebräuchlichen Tasten oder alternativ ein spezieller Gestenbereich, wie unter WebOS.

Drei Startbildschirme

Die Benutzeroberfläche ist in drei Startbildschirme aufgeteilt. Auf dem ersten liegen die Icons der verfügbaren Anwendungen. Diese lassen sich umsortieren. Von dort aus können auch installierte Anwendungen gelöscht werden. Per Wischgeste von links oder rechts wird bequem zwischen den anderen Homescreens gewechselt. Dabei kann direkt von der letzten Startbildschirmseite zur ersten und zurück gewechselt werden.

Auf einem weiteren Startbildschirm ist der Taskmanager untergebracht. Dort befindet sich eine Liste noch geöffneter Anwendungen, über die zu einzelnen Anwendungen gewechselt werden kann. Diese können dort auch einzeln oder alle zusammengeschlossen werden, umsortiert werden können sie nicht. Im Unterschied zu Windows Phone 7.5, das lediglich eine begrenzte Anzahl an Anwendungen offen hält, behält das N9 alle Anwendungen im Taskmanager. Laufende Anwendungen werden mit Wischgesten von links, rechts oder unten minimiert. Erst ein Wisch von oben nach unten beendet eine Anwendung sofort.

Startbildschirme für Taskmanager und Nachrichten

Viele im Taskmanager geöffnete Anwendungen wirkten sich im Test kaum auf die Leistung des N9 aus, selbst wenn es sich um Speicher- und CPU-intensive Programme handelte. Das Gerät ließ sich stets flüssig bedienen.

Auf dem dritten Startbildschirm zeigt das N9 Nachrichten aller Art an, etwa eingegangene SMS-Nachrichten, den Wetterbericht oder Neuigkeiten von Facebook und Twitter. Meego fasst hier beispielsweise Feeds aus Facebook und Twitter-Nachrichten in einem Feed zusammen. Das ist unter Windows Phone 7.5 nicht anders.

 Omap-SoC und Amoled-DisplayVerschwurbelte Einstellungen 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Caseking kaufen
  2. ab 349€

golam 10. Jul 2012

wobei pixel ja kein maß ist sondern ein zustand. wie kartoffel XD

blubberlutsch 05. Mai 2012

ich find die icons klasse, weiß gar nicht was ihr habt :)

Endwickler 05. Dez 2011

Das betrifft alle Betriebssysteme. Oder glaubst du ernsthaft, dass in 20 Jahren noch die...

Geigenzaehler 02. Dez 2011

Bei uns gibts die 64 GB Version fuer um die Fr. 600.--. Digitec hats fuer Fr. 609...

redex 01. Dez 2011

Und Nokia hatte es lange vorher Marktreif und geradezu brilliant umgesetzt, war aber zu...


Folgen Sie uns
       


Die mögliche Hardware der Playstation 5 - Gespräch

Die Golem.de-Redakteure Marc Sauter und Michael Wieczorek sprechen über die mögliche Hardware, die in der Playstation 5 stecken könnte. Anhand historischer Verläufe, Hardwarezyklen und Trends lassen sich bereits einige Voraussagungen treffen.

Die mögliche Hardware der Playstation 5 - Gespräch Video aufrufen
EU-Urheberrechtsreform: Wie die Affen auf der Schreibmaschine
EU-Urheberrechtsreform
Wie die Affen auf der Schreibmaschine

Nahezu wöchentlich liegen inzwischen neue Vorschläge zum europäischen Leistungsschutzrecht und zu Uploadfiltern auf dem Tisch. Sie sind dilettantische Versuche, schlechte Konzepte irgendwie in Gesetzesform zu gießen.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media darf Google weiterhin bevorzugen
  2. EU-Verhandlungen Regierung fordert deutsche Version des Leistungsschutzrechts
  3. Fake News EU-Kommission fordert Verhaltenskodex für Online-Plattformen

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


    Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Oneplus 6 im Test
    Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

    Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
    2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

      •  /