Virtuelle Angriffe auf Teheran: Iran verbietet Verkauf von Battlefield 3

Erst gibt es Feuergefechte an der Grenze, dann eine großangelegte Attacke auf Teheran: Der Iran ist offenbar nicht damit einverstanden, Schauplatz von Battlefield 3 zu sein - und hat den Verkauf des Programms untersagt.

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Battlefield 3
Battlefield 3 (Bild: Electronic Arts)

Die Islamische Republik Iran hat den Ego-Shooter Battlefield 3 verboten. "Es ist allen Computershops untersagt, dieses illegale Spiel zu verkaufen", zitiert das IT-Magazin Asr-e Ertebat einen namentlich nicht genannten Vertreter der iranischen Polizei. Electronic Arts bietet das Programm offiziell gar nicht in dem Land an, es soll allerdings bislang in vielen Geschäften als Schwarzkopie erhältlich gewesen sein. Allerdings sei ein Verbot absehbar gewesen, weswegen viele Ladenbesitzer schon frühzeitig auf entsprechende Angebote verzichtet hätten. Nach Angaben von US-Medien gibt es unbestätigte Berichte, dass es zu Verhaftungen von einigen Händlern gekommen sei, die Battlefield 3 im Angebot gehabt hatten.

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Grund ist vermutlich, dass der Iran in der Kampagne von Battlefield 3 eine zentrale Rolle spielt. Spieler nehmen an einem großangelegten Angriff auf die Hauptstadt Teheran teil und kämpfen unter anderem auf dem historischen Großen Basar oder als US-Soldat gegen eine fiktive iranische Miliz namens PLR und deren Anführer Al-Bashir.

Bereits kurz nach der Veröffentlichung von Battlefield 3 hatte die regierungsnahe Fars News Agency gemeldet, dass iranische Jugendliche gegen den virtuellen Angriff auf ihr Land protestiert und eine Entschuldigung von Electronic Arts verlangt hätten. In den iranischen Medien hat es offenbar heftige Angriffe auf das Actionspiel gegeben, hatte BBC gemeldet.

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