• IT-Karriere:
  • Services:

Piratenpad: Anonymous hatte Aktion gegen Kinderpornografie vorbereitet

Die Links zu Kinderpornografie im Piratenpad sollen für eine neue Aktion von Anonymous gegen Kindesmissbrauch gesammelt worden sein. Die Hacker haben sich entschuldigt, das Pad ist wieder in Betrieb.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Piratenpad
Das Piratenpad (Bild: Piratenpartei/Golem.de)

Anonymous hat sich bei der Piratenpartei für Kinderpornolinks im Piratenpad entschuldigt. Der Bundesvorstand der Netzpolitiker hatte am 25. November 2011 Strafanzeige erstattet, weil im Piratenpad Links zu kinderpornografischem Material aufgetaucht waren. Auf Empfehlung der Kriminalpolizei wurden die Piratenpad-Server komplett abgeschaltet.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Unterhaching
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, München, Zwickau, Dresden

Von dem Hackerkollektiv Anonymous erhielten die Piraten folgende Mitteilung: "Wir haben euer Pad als Plattform genutzt, um untereinander Informationen für die #OP Innocence zu sammeln und zu ergänzen. Diese #OP Innocence richtet sich, anders als von der Presse dargestellt, klar gegen Kinderpornografie. Wir hatten nicht die Absicht, die Piratenpartei in irgendeiner Weise mit Kinderpornografie in Zusammenhang zu bringen. Es war ein Fehler von uns, welchen wir sehr bedauern. Es war nicht beabsichtigt, dass dieses Pad an die Öffentlichkeit gelangt und somit die Links zu den gefundenen Seiten weiter verbreitet werden." Die Links führten zu Pädophilen-Foren und Plattformen, so Anonymous. Eines wurde in Schweden gehostet.

Anonymous hatte bereits mit der Operation Darknet versteckte Pädophilen-Plattformen im Darknet attackiert.

Anonymous habe Links zu Zielen gesammelt, gegen die es vorgehen wollte. Diese Sammlung wurde dann von jemandem dem Tagesspiegel zugespielt. Piratenpartei-Sprecher Christoph Lang sagte Golem.de: "Wir sind ohne Frage für das Ziel, das Anonymous hier hat. Als politische Partei können wir aber keine rechtlich fragwürdigen Mittel unterstützen."

Das Piratenpad ist für jeden nutzbar. Künftig wollen die Piraten technisch einzelne Pads des Piratenpads isolieren, statt den gesamten Etherpad-Server abschalten zu müssen. Vom Parteivorstand kam zudem die Idee, einen Button zur Meldung von Missbrauchsfällen im Piratenpad zu implementieren, so Lang.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-5%) 9,49€
  2. (-67%) 6,66€
  3. 27,49€

Jenz 01. Dez 2011

auf legalem Wege, per Demonstration etc. hab ich da keine Einwände, aber nicht einfach...

Kagu 30. Nov 2011

In ihrer Youtube-Botschaft beschuldigte Anonymous legal operierende und sinnvolle...

Anonymer Nutzer 28. Nov 2011

Eine Registrierung unter einem Pseudonym verhindert sowas natuerlich zuverlaessig...

narf 28. Nov 2011

kann man glauben... oder auch nicht. kann jeder und keiner gepostet haben...

Seasdfgas 28. Nov 2011

weil es keinen nutzen gebracht hätte? einer der als "insider" dabei war, hat die links...


Folgen Sie uns
       


KI-Startup: Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence
KI-Startup
Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence

Der CDU-Politiker Amthor fungierte als Lobbyist für das KI-Startup Augustus Intelligence. Warum sich die Regierung mit der Firma traf, ist weiter unklar.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Texterkennung OpenAIs API beantwortet "Warum ist Brot so fluffig?"
  2. Cornonavirus Instagram macht Datensatz für Maskenerkennung ungültig
  3. KI Software erfindet Wörter und passende Definitionen dazu

Kumpan im Test: Aussehen von gestern, Technik von morgen
Kumpan im Test
Aussehen von gestern, Technik von morgen

Mit der Marke Kumpan Electric wollen drei Brüder aus Remagen den Markt für elektrische Roller erobern. Sie setzen auf den Look der deutschen Wirtschaftswunderjahre, wir haben ein Modell getestet.
Ein Praxistest von Dirk Kunde

  1. Venturi Wattman Rekordversuch mit elektrischem Motorrad mit Trockeneis
  2. Mobility Swapfiets testet Elektroroller im Abo
  3. Elektromobilität Volabo baut Niedrigspannungsmotor in Serie

Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test: Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen
Bluetooth-Hörstöpsel mit ANC im Test
Den Airpods Pro hat die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen

Die Airpods Pro haben neue Maßstäbe bei Bluetooth-Hörstöpseln gesetzt. Sennheiser und Huawei ziehen mit True Wireless In-Ears mit ANC nach, ohne eine Antwort auf die besonderen Vorzüge des Apple-Produkts zu haben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Bluetooth-Hörstöpsel Google will Klangprobleme beseitigen, Microsoft nicht
  2. Bluetooth-Hörstöpsel Aldi bringt Airpods-Konkurrenz für 25 Euro
  3. Bluetooth-Hörstöpsel Oppos Airpods-Alternative kostet 80 Euro

    •  /