Status-LED für E-Mails und aktivierter Playstation Store

Zwei Status-LEDs befinden sich am Tablet P. Eine LED zeigt den Ladestatus an und ist dreifarbig (voll, lädt und Akku fast leer). Die zweite LED befindet sich recht unscheinbar an der Stelle, wo der Nutzer das Tablet öffnet. In der Regel wird der Nutzer sie zunächst gar nicht als LED identifizieren. Sie blinkt praktischerweise, wenn der Nutzer eine neue E-Mail empfangen hat. Das Tablet P überprüft im geschlossenen Zustand ab und an das E-Mail-Konto.

Das Tablet P wechselt übrigens beim Zuklappen von WLAN-Betrieb auf die Nutzung des 3G-Modems. Das regelmäßige Überprüfen von E-Mails geht also auf das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages.

Unbrauchbarer Lautsprecher

Wie schon beim Tablet S hat Sony auch beim Tablet P die Chance vertan, das Volumen für vernünftige Tonerzeugung zu nutzen. Der Ton ist sogar nochmals deutlich schlechter als beim Tablet S und kommt obendrein nur von der linken Seite. Tiefere Frequenzen kann der Monolautsprecher nicht erzeugen. Zudem vibriert das Gehäuse etwas mit, was den Ton zusätzlich verschlechtert. Der Lautsprecher ist recht leise und unterwegs kaum brauchbar. Kopfhörer sind also nötig. Sony legt dem Tablett P aber keine bei.

Destruction Derby im Playstation Store

Schon vor ein paar Wochen hat Sony den Playstation Store für seine Tablets aktiviert. Damit kann auch das Tablet P auf mehr als nur die beiden vorinstallierten Titel zurückgreifen. Der Anwender bekommt eine Nachricht, dass der Store verfügbar ist. Im Auslieferungszustand fehlt er seltsamerweise. Der Download geht aber schnell. Neben dem Store muss aber auch ein Account-Manager installiert werden, was ein bisschen verwirrend ist, insbesondere, da wir zwei Versuche benötigten. Sonst ist das System aber unproblematisch.

  • Hebt sich auffallend von der Tablet-Konkurrenz ab: Sonys Tablet S. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Zusammengeklappt ist es etwas größer als ein Brillenetui...
  • ... und schützt so die Displays vor äußeren Einwirkungen.
  • Das Tablet P hat Wechselcover, ...
  • ... unter denen Akku, Micro-SD-Karte und SIM-Karte versteckt werden.
  • Der Micro-USB-Anschluss ist nur für Datentransfers.
  • Zum Aufladen des Akkus ist der Netzteilanschluss notwendig (gelb).
  • Die Sim-Karte wird in der oberen Tablet-Hälfte eingesteckt. Hier ist sie noch nicht komplett eingeschoben.
  • Ohne Entnahme des Akkus auf der Unterseite lässt sich die Micro-SD-Karte nicht entfernen, ...
  • ... die zudem nur 2 GByte fasst.
  • Der Akku hat 12 Wattstunden.
Zum Aufladen des Akkus ist der Netzteilanschluss notwendig (gelb).

Viele Spiele gibt es trotzdem noch nicht. Verfügbar sind vor allem Klassiker aus den 1990er Jahren wie etwa Reflections Destruction Derby. Dieser Titel ist derzeit, wie einige andere, sogar kostenlos verfügbar. Sonst kostet ein Spiel rund 6 Euro. Zehn Titel gibt es derzeit, die Hälfte davon kostenlos. Auffallend ist aber, dass einige Klassiker noch fehlen, darunter Ridge Racer, einer der Starttitel der Playstation.

Anpassungen an Sonys Tablets sind aber praktisch nicht vorhanden. So hat Destruction Derby etwa noch den Link-Modus - ein Überbleibsel aus Zeiten, in denen Konsolen keinen Netzwerkanschluss hatten und einen Netzwerkmodus mit proprietären Kabeln ermöglichten.

Wer hofft, dass der Link-Modus über das WLAN der Sony Tablets geschickt wird, wird enttäuscht. Gerade beim Tablet P hätten wir uns zudem Schultertasten gewünscht. Die Form des Geräts gibt das her.

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Hallo Hanno 01. Dez 2011

Wundere mich, dass niemand an Toshibas Libretto erinnert. Zwei berührungsempfindliche...

Der Supporter 30. Nov 2011

Das Sony Tablet P wird ein Flop und wird bald aus dem Handel verschwinden. Das garantiere...

nf1n1ty 30. Nov 2011

blah blubb fischi fischi ><(((º>

neocron 29. Nov 2011

hey, wenn du wild behaupten kannst, kann ich das wohl auch!



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