Kommunikation mit Rechner und Internet

Sony spart nicht nur bei der Speicherausstattung, sondern auch beim Zubehör. Ein Micro-USB-Kabel fand sich in unserer Packung nicht. Nur das Netzteil war da. Das ist auch zwingend notwendig, denn das Tablet P lässt sich leider nicht per USB aufladen. Zwar sind nur 2,5 Watt an USB 2.0 erlaubt und damit laden Tablets nur, wenn die Displays abgeschaltet sind, aber ein USB-Kabel lässt sich leichter auftreiben als ein Ersatznetzteil. Den Fehler macht allerdings nicht nur Sony. Es ist leider weit verbreitet, dass Tablets nur mit speziellen Netzteilen aufgeladen werden können. Bei einem derart mobilen Gerät wie Sonys Tablet P ist es aber umso störender.

Der USB-Anschluss ist nur für das Synchronisieren der Daten zuständig. Zwar lässt sich prinzipiell auch über die Micro-SD-Karte eine Datenübertragung vornehmen, das ist wegen des Akkus aber fummelig. Außerdem legt Sony dem Tablet P kein Transferprogramm bei, um Daten auf den internen Speicher zu schieben. Beim Tablet S gibt es so ein Programm.

Der USB-Zugriff erfolgt per Media Transfer Protocoll (MTP) wie bei vielen, aber nicht allen Honeycomb-Tablets. Es bedarf also unter Mac OS X und Linux einer Extraanwendung beziehungsweise Anpassung für Transfers. Windows beherrscht MTP nativ, allerdings haben einige Dateimanager Probleme mit dem Protokoll. Der MTP-Zugriff bezieht sich dabei nur auf die SD-Karte, nicht auf den internen Speicher. Das Ganze arbeitet erstaunlich langsam, dürfte aber abhängig von der Geschwindigkeit der SD-Karte sein. Wir haben per Hand den Sintel-Film (228 MByte, 720p) transferiert und brauchten dafür 94 Sekunden. Die Datenrate liegt also bei gerade einmal 2,5 MByte/s.

  • Hebt sich auffallend von der Tablet-Konkurrenz ab: Sonys Tablet S. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Zusammengeklappt ist es etwas größer als ein Brillenetui...
  • ... und schützt so die Displays vor äußeren Einwirkungen.
  • Das Tablet P hat Wechselcover, ...
  • ... unter denen Akku, Micro-SD-Karte und SIM-Karte versteckt werden.
  • Der Micro-USB-Anschluss ist nur für Datentransfers.
  • Zum Aufladen des Akkus ist der Netzteilanschluss notwendig (gelb).
  • Die Sim-Karte wird in der oberen Tablet-Hälfte eingesteckt. Hier ist sie noch nicht komplett eingeschoben.
  • Ohne Entnahme des Akkus auf der Unterseite lässt sich die Micro-SD-Karte nicht entfernen, ...
  • ... die zudem nur 2 GByte fasst.
  • Der Akku hat 12 Wattstunden.
... die zudem nur 2 GByte fasst.

Für die Kommunikation mit der Außenwelt ist neben Bluetooth auch WLAN zuständig. Wie schon beim Tablet S ist auch das P-Modell nur in der Lage, auf dem 2,4-GHz-Band zu funken. 5-GHz-WLAN-Stationen werden nicht erkannt. Zudem ist die Geschwindigkeit auf 72 MBit/s brutto beschränkt (802.11b/g/n). Im normalen Betrieb ist das aber kaum ein Nachteil.

Weitgehend ortsunabhängige Kommunikation ist mit dem Mobilfunkmodem möglich. Dazu hat das Tablet P einen SIM-Kartenschacht. Das 3G-Modem ist standardmäßig verbaut. Beim Tablet S gibt es auch Varianten, die nur WLAN beherrschen.

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 Schlechte Speicherausstattung und wechselbarer AkkuStatus-LED für E-Mails und aktivierter Playstation Store 
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Hallo Hanno 01. Dez 2011

Wundere mich, dass niemand an Toshibas Libretto erinnert. Zwei berührungsempfindliche...

Der Supporter 30. Nov 2011

Das Sony Tablet P wird ein Flop und wird bald aus dem Handel verschwinden. Das garantiere...

nf1n1ty 30. Nov 2011

blah blubb fischi fischi ><(((º>

neocron 29. Nov 2011

hey, wenn du wild behaupten kannst, kann ich das wohl auch!



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