Überwachung: Software macht iPhone zur Wanze

Der Mobilemonitor ist eine App, mit der die Benutzeraktivitäten, gespeicherte Daten und der Standort des iPhones und iPads online abgerufen werden können. Die Totalüberwachung ist jedoch nur nach einem Jailbreak möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilemonitor zeigt detailliert an, was der Benutzer mit seinem iPhone macht.
Mobilemonitor zeigt detailliert an, was der Benutzer mit seinem iPhone macht. (Bild: Mobilemonitor)

Der Mobilemonitor läuft auf dem iPhone oder iPad und übermittelt nicht nur den Aufenthaltsort des Geräts per GPS, sondern auch alle Anruferdaten und SMS, Fotos und die Onlineaktivitäten.

Stellenmarkt
  1. Cloud-Server-Administrator (m/w/d) Microsoft
    Mainova AG, Frankfurt am Main
  2. Senior Software / Data Base Engineer (m/w/d)
    Allianz Deutschland AG, Unterföhring
Detailsuche

Mobilemonitor funktioniert nur auf Geräten, die mit einem Jailbreak freigeschaltet wurden und ist über den alternativen Appstore Cydia erhältlich. Wofür der Mobilemonitor gedacht ist, verrät der Hersteller auch gleich: Besorgte Eltern könnten damit die Aktivitäten ihrer Kinder überwachen und misstrauische Arbeitgeber können prüfen, ob ihre Angestellten Handys und Tablets ordnungsgemäß gebrauchen.

Da die Software nur nach einem Jailbreak funktioniert, dürften im beruflichen Umfeld nur wenige Anwender damit konfrontiert werden, schreibt die Website Cult of Mac. Es sei einfach unüblich, geschäftlich genutzte iPhones und iPads zu knacken.

  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
  • Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)
Überwachungskonsole von Mobilemonitor (Bild: Mobilemonitor)

Die Überwachungssoftware für iOS soll mit einfachen Mitteln nicht erkennbar sein, sondern läuft unerkannt im Hintergrund. Der Mobilemonitor speichert und übermittelt die abgefangenen Daten auf den Server des Herstellers. Von dort aus kann der Spion passwortgeschützt auf die Daten zugreifen.

Golem Akademie
  1. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
  2. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Nach Angaben der Website iDownloadblog, deren Redakteure den Mobilemonitor getestet haben, werden auch die SMS und Anruferdaten von iPhones gespeichert. Die Gesprächsinhalte der Telefonate selbst werden im Gegensatz zu SMS nicht erfasst. Selbst die installierten Apps, Notizen, Videos und Musikdateien sind nicht vor der Software sicher.

Für 24 Stunden ist Mobilemonitor kostenlos nutzbar, danach kostet die Nutzung der App monatlich 19,90 US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


0mega 28. Nov 2011

Das stimmt zumindest für Amerika. In Deutschland hat noch kein Gericht darüber...

Danny243 28. Nov 2011

(leer)

Replay 28. Nov 2011

Sperrung und so weiter aus der Ferne geht auch mit den Bordmitteln von iOS.

Active 28. Nov 2011

Soll mein Chef ruhig machen, würde mcih üebr mein Abfindung freuen. Weil so eine...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation
Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?

Die IT-Sicherheitsexpertin Lilith Wittmann hat eine dubiose Bundesbehörde ohne Budget entdeckt. Reicht das für einen Wikipedia-Artikel?

Bundesservice Telekommunikation: Ist eine scheinexistente Behörde für Wikipedia relevant?
Artikel
  1. Elektroauto: VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar
    Elektroauto
    VW e-Up ab Mitte Februar wieder bestellbar

    Der e-Up gehörte 2021 zu den meistgekauften Elektroautos. Nun will VW den Kleinwagen wieder verfügbar machen.

  2. Bitcoin, Ethereum: Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt
    Bitcoin, Ethereum
    Was steuerlich bei Kryptowährungen gilt

    Kryptowährungen wie Bitcoin sind unter Anlegern beliebt - doch wie muss man die Gewinne eigentlich versteuern?

  3. Neues Geschäftsmodell: Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken
    Neues Geschäftsmodell
    Luca-App plant flexible Abos und will Preise senken

    Angesichts drohender Kündigungen will die Luca-App den Bundesländern entgegenkommen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Samsung QLED-TVs günstiger • Asus Gaming-Notebook 17“ R9 RTX3060 1.599€ • Seagate 20TB SATA HDD [Werbung]
    •  /