Abo
  • Services:

Südkorea: Roboter sollen im Gefängnis Wache schieben

In Südkorea sollen im kommenden Jahr die ersten Roboter in einem Gefängnis den Wachdienst verrichten - ein Pilotprojekt startet im Frühjahr. Die Roboter sollen auffälliges Verhalten feststellen. Sie dienen aber auch zur Kommunikation zwischen Gefangenen und Wärtern.

Artikel veröffentlicht am ,
Roboter sollen Gefängnispersonal in Südkorea entlasten.
Roboter sollen Gefängnispersonal in Südkorea entlasten. (Bild: Natalia Kolesnikova/AFP/Getty Images)

Die südkoreanischen Justizbehörden wollen in Zukunft Roboter Häftlinge bewachen lassen. Im kommenden Frühjahr soll ein entsprechendes Pilotprojekt in einem Gefängnis nahe der Hauptstadt Seoul starten, berichtet die Tageszeitung Korea Herald.

Überwachung und Kommunikation

Stellenmarkt
  1. Hella Gutmann Solutions GmbH, Ihringen
  2. Wacker Chemie AG, München

Der robotische Wärter ist etwa 1,50 Meter groß, 70 Kilogramm schwer und fährt auf vier Rädern. Ausgestattet ist er mit Kameras sowie mit Kommunikationseinrichtungen wie Mikrofon und Lautsprecher. Der Roboter soll durch die Gänge des Gefängnisses patrouillieren und nach ungewöhnlichen Ereignissen Ausschau halten, etwa gewalttätigen Auseinandersetzungen unter den Insassen oder einem Selbstmordversuch, und dann die Wachen alarmieren. Die Häftlinge wiederum können über den Roboter mit den Wachen kommunizieren.

Vorteil gegenüber einer normalen Überwachungskamera sei, dass der Roboter darauf programmiert ist, die Aktivitäten der Insassen zu analysieren und ungewöhnliches Verhalten erkennen könne, erklärte Li Baik-chul dem Wall Street Journal. Li lehrt an der Kyonggi-Universität in Seoul und ist Leiter des Projekts.

Keine Terminatoren

Das Wachpersonal habe das Projekt begrüßt, sagte Li, da es sich eine Entlastung durch die Roboter erhofft, vor allem nachts. Bedenken gebe es allerdings noch hinsichtlich der Reaktion der Häftlinge. "Die Roboter sind aber keine Terminatoren", sagt Li. "Ihre Aufgabe ist nicht, hart gegen die Häftlinge vorzugehen." Im Gegenteil, sie könnten in einem Notfall über die Roboter Hilfe herbeirufen. Die Entwickler wollten zudem den Robotern ein freundliches Aussehen verleihen.

Es sind nicht die ersten Roboter, die in Südkorea im Sicherheitsbereich eingesetzt werden: Roboter werden auch eingesetzt, um die Demarkationslinie zu Nordkorea zu bewachen. Hergestellt werden diese Roboter vom Mischkonzern Samsung.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€ + 5,99€ Versand
  2. 85,55€ + Versand
  3. 39,99€ statt 59,99€
  4. täglich neue Deals bei Alternate.de

benji83 28. Nov 2011

Sondern nur dummes Wahlvieh das die Macht des Regimes pseodolegitimiert. Und hier muss...

burzum 28. Nov 2011

Weil "Intelligenz" mehr als nur das pure 1+1 = 2 ist. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki...

omo 27. Nov 2011

Ne, ich schreibe nur blind ;-) Ist die Tastatur unlesbar, guckt man nur noch auf den...

GodsBoss 27. Nov 2011

Gefängnisse zu robotisieren, wird den letzten Rest Menschlichkeit aus den Gefängnissen...

d333wd 26. Nov 2011

Nein. In diesem Fall auf 4 Rädern. :D XD ~d333wd


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
CD Projekt Red
So spielt sich Cyberpunk 2077

E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
Von Peter Steinlechner


      •  /